Schüler des Aloisianums liefen für Waisenkinder aus Kenia

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LINZ (ok). Die 9000 Euro Spendengeld, die die knapp 200 Schüler des Aloisianums Linz erliefen, kommen dem Verein Karibu Care zugute. Der Verein gründete vor sechs Jahren eine "Nursery School" in der 400.000-Einwohner Stadt Mtwapa an der Ostküste Kenias. In diese Schule gehen zurzeit 25 Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren. Diese haben noch dazu ein schweres Schicksal: Sie sind entweder Halb- oder sogar Vollwaisen. Der Freistädter Oliver Rajal, Obmannstellvertreter von Karibu Care: "Den Kindern, die in diese Nursery School gehen können wir so Zugang zu Bildung, Nahrung und medizinischer Versorgung geben. Einige der Kinder haben nur die eine Mahlzeit pro Tag, die sie bei uns bekommen." Charityläufe, wie sie nun kürzlich im Aloisianum stattfanden helfen natürlich gewaltig das Projekt voranzutreiben. Rajal: "2011 erliefen die Kinder 6000 Euro für unser Projekt. Dieses floss in den Zubau unserer Schule in Kenia. Die Kinder aus Oberösterreich sehen daher auch, dass das Geld direkt den Waisenkindern in Afrika zugute kommt." Vor allem die breite Unterstützung der Lehrerschaft - allen voran durch das Lehrerehepaar Brigitte und Josef Hayböck - sei enorm wichtig. Rajal: "Die Schüler des Aloisianums lernen soziale Verantwortung und solche Aktionen sind dafür perfekt geeignet."
Nach dem gelungenen Auftaktslauf im Jahr 2011 war es daher umso erfreulicher, dass dieses Jahr die Spendengelder noch einmal gesteigert werden konnten. Unter den Unterstützern war laut Rajal auch die Energie AG deren "Sportfamilienmitglied" Michael Hayböck ebenfalls mitlief. Auch Intersport Eybl brachte sich Rajal zufolge bei der Charityaktion ein. Rajal: "Ich bin überwältigt von dem Engagement der Schüler aus ganz Oberösterreich hier im Aloisianum." An eine Neuauflage der Aktion nächstes Schuljahr – eventuell mit abgeänderten Modalitäten – werde bereits nachgedacht.
Karibu Care wird das Engagement in Kenia weiter ausbauen. Ab nächstem Schuljahr soll es drei Klassen mit insgesamt 45 Schülern geben. Zudem planen Rajal und Obfrau Eva Knotzer eine Selbstversorgerfarm aufzubauen. Rajal: "Wir wollen das Projekt lieber etwas langsamer, dafür aber nachhaltig etablieren. So können wir den Kindern am besten helfen. Weil wenn Sie eine Schulbildung und medizinische Versorgung haben, bleibt ihnen hoffentlich das Schicksal von Prostitution und Kriminalität erspart."
Weitere Informationen auf www.karibucare.at. Spendenkonto: 32100216097, BLZ 20320 bei der Allgemeinen Sparkasse OÖ.

Autor:

Oliver Koch aus Linz

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