Zurück in die Vergangenheit
Schutz seit mehr als 100 Jahren

Das erste motorisierte Feuerwehrfahrzeug.
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  • Das erste motorisierte Feuerwehrfahrzeug.
  • Foto: Archiv FF Asten
  • hochgeladen von Michael Losbichler

ASTEN (milo). Asten wurde in seiner Geschichte schon von vielen Katastrophen heimgesucht – von Hochwasser, Stürmen oder Großbränden. So brauchte es Menschen, die sich für den Schutz der Gemeinde einsetzen. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts gab es bereits ein Gebäude zur Aufbewahrung von Feuerspritzen, die im Falle eines Brandes eingesetzt wurden. Zur offiziellen Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr kam es jedoch erst einige Zeit später, im Jahr 1905. Seither standen die Feuerwehrmänner zum Schutz ihrer Gemeinde bereit. In den letzten 100 Jahren ist einiges passiert ...

Archiv-Auszüge der FF Asten

1919: Karl Huber folgt Josef Födermair als zweiter Kommandant. Huber wird noch im selben Jahr Bürgermeister.
•19. Juni 1925: Großer Brand am Holzlagerplatz der Ennser Imprägnierungsanstalt. 17 Feuerwehren kämpfen gegen die lodernden Flammen und stoppen das Feuer, bevor es auf benachbarte Gebäude übergreift.

•5. Juni 1936: Zugunglück in Asten. Der Zug entgleist im Bereich des Bahnhofes Asten. Zwei Menschen kommen ums Leben und über 60 Menschen werden verletzt.

•12. Juni 1938: Die Feuerwehr wird als Verein aufgelöst und gilt fortan als „Körperschaft öffentlichen Rechts". 

•24. Februar 1950: Inbetriebnahme des ersten motorisierten Fahrzeuges: Ein gebrauchter Krankenwagen aus den Beständen der amerikanischen Wehrmacht. Mit diesem Gefährt können nun zwölf Männer transportiert und der Pumpenanhänger gezogen werden.

•25. April 1952: Glockentransport „Pummerin". In St. Florian wurde die Glocke gegossen. Zahlreiche Feuerwehrmänner begleiten auf Ansuchen des oberösterreichischen Landeshauptmannes den Transport von St. Florian zum Stephansdom in Wien.

•16. Jänner 1968: Eisstau am Ipfbach. Ausgerüstet mit langen Holzstangen, Feuerhaken und Sticheln beseitigen die Feuerwehrmänner den Eisstoß. 

•5. Juli 1975: Hochwasser am Ipfbach. Stundenlanger Dauerregen führt zur Überflutung der Bundesstraße und mehrerer Objekte.

•1. März 1990: Orkanartiger Sturm. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h entwurzelt der Sturm Bäume und deckt Häuser ab. Die Astener Feuerwehrleute sind tagelang im Einsatz – auch im Waldgebiet bei Weilling. 

•1. Jänner 1991: Die Jugendgruppe wird offiziell gegründet. Seitdem zeigt der Nachwuchs bei Bewerben sein Können. 

•6. August 2002: Das „Jahrhundert"-Hochwasser. Die FF Asten hilft, wo es nur geht – unter anderem sogar auf der überfluteten A7-Autobahn.

Die dargestellten Ereignisse sind nur ein Bruchteil der Einsätze, den die Feuerwehrleute in Asten in den vergangenen Jahren durchgeführt haben. Wer in Zukunft ein Teil dieser ereignisreichen Geschichte werden möchte, ist jederzeit bei der FF Asten willkommen.

Das erste motorisierte Feuerwehrfahrzeug.
Gründungsfoto aus dem Jahr 1905.
Autor:

Michael Losbichler aus Enns

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