Tag der Vierkanter: Lebens- und Arbeitswelt Vierkanter - ein Markenzeichen einer gesamten Region

Im Bild v.l.: Dr. Hubert Fachberger, Direktor der HLFS St. Florian, Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger und Universitätsprofessor Prof. Dr. Roman Sandgruber
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Die Leader-Regionen Linz-Land und Traunviertler Alpenvorland luden zum großen Vierkanter-Symposium in die HLFS St. Florian.

(LK) Linz-Land und das Traunviertler Alpenvorland sind gemeinsam die Vierkanter-Region in Oberösterreich. Malerisch gelegene Vierkanthöfe prägen das Landschaftsbild – sie sind landwirtschaftliche Betriebe, Kulturgut und das einzigartige Markenzeichen der Region – sie sind ein Stück Geschichte unserer Heimat, ihrer Bewohner/innen und unseres Lebens!
„Durch den wirtschaftlichen Erfolg können die wertvollen Bauwerke auch in Zukunft erhalten werden. Auf Dachböden oder Schubladen schlummernde Bild- und Textdokumente über bauliche Besonderheiten, die jahrhundertlange Entwicklung der Höfe, die damit einhergehende Veränderung der Bewirtschaftung und Nutzung, zeigen den wahren Wert der „sanften Riesen“ für die Besitzer-Familien und die gesamte Region“, betonte Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger anlässlich des Symposiums. „Ziel ist es, durch das Aufzeigen von zukunftsorientieren Nutzungsformen dem Vierkanter auch weiterhin eine Zukunftsperspektive zu geben. Das Symposium 'Ansichten. Einsichten. Aussichten' ist dazu ein weiterer Mosaikstein“, so der Agrar-Landesrat weiter.

„Besonders freut mich, dass sich die Schülerinnen und Schüler der Höhren Landwirtschaftlichen Fachschule St. Florian in einer Projektarbeit dem Thema gewidmet haben. Denn innovative Unterrichtsformen schaffen innovative Geister und zukunftsorientierte Ideen, die wir auch künftig in der Landwirtschaft benötigen werden“, stellt Hiegelsberger klar und verweist auf das grenzüberschreitende LEADER Projekt Linz-Land, Traunvierteler Alpenvoland und der niederösterreichischen Moststraße.

“Mit dem Vierkanterprojekt von drei Leaderregionen aus Oberösterreich und Niederösterreich werden Denkgrenzen in den Köpfen überwunden, aus denen weitere grenzüberschreitende Regionalprojekte entstehen werden“, sieht Hiegelsberger so die Stärken einer Region aus zwei Bundesländern vor den Vorhang geholt.

Die eindrucksvollen Ausmaße dieser sanften Riesen bringen die Betrachter immer wieder zum Staunen, sind aber für ihre Besitzer oftmals auch problematisch: Durch die Umstrukturierung in der Landwirtschaft stehen die Besitzer vor großen Herausforderungen hinsichtlich der Erhaltung und wirtschaftlichen Nutzung ihrer Höfe. Diese Problematik haben die Leader-Regionen im Rahmen dieses ganztägigen Symposiums aufgegriffen: Nach einer spannenden und informativen Reise in die Geschichte der Vierkanter beleuchteten Experten vor allem jene Aspekte, die für eine innovative und zukunftsfähige Nutzung berücksichtigt werden müssen. Bäuerinnen und Bauern selbst berichteten über ihre eigenen Ideen, deren Umsetzung und ihre Erfahrungen mit innovativen Nutzungsformen. Sie sollen Erwerbsmöglichkeiten für ihre Besitzer schaffen und somit auch zum Erhalt des kulturellen Erbes in Form dieser einzigartigen Hofform beitragen.

Im Rahmen des Symposiums wird auch die im Dezember erscheinende „Vierkanter-Fibel“ vorgestellt, in jener Hofbesitzer/innen Anregung und Hilfestellung bezüglich Erhaltung und Nutzung ihrer Vierkanthöfe geben. Die Leader-Regionen laden alle Interessierten herzlich ein zu einem Tag voller „Ansichten, Einsichten und Aussichten“ rund um den Vierkanthof!

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