"Mit meiner Arbeit bin ich glücklich"

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"Ich würde nicht mehr zurückgehen." Angelika Haslinger sagt diesen Satz ganz bestimmt. Und der zierlichen 52-Jährigen glaubt man das auch. Haslinger stammt aus Kaprun (Bezirk Zell am See) doch seit 1990 wohnt sie in St. Christina im Grödnertal. Die Liebe verschlug sie dorthin. Ihren Mann, der Architektur studierte, lernte sie in Innsbruck kennen. Davor hatte sie in Baden die Erzieherinnenausbildung gemacht und arbeitete in Innsbruck in einem Mädchenheim.

Als sie dann nach Südtirol gingen – ihr Mann stammt aus St. Christina – ging Haslinger mit. "Und es hat bis heute gehalten", sagt sie lachend. Diesen Neuanfang nutzte sie auch in beruflicher Hinsicht. Nachdem sie zuerst fünf Jahre in Bozen in der Kinder- und Jugendarbeit tätig war, machte sie eine Massage- und Kosmetik-Ausbildung und arbeitete vier Jahre in Bozen als Kosmetikerin. "Mir wäre nie ein Bürojob in den Sinn gekommen. Ich liebe es, mit Menschen zu arbeiten." Im Herbst 2002 startete sie dann in der Beauty-Abteilung des Nobelhotels Cavallino Bianco in St. Ulrich. Heute leitet sie die Abteilung mit derzeit zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im 2900 Quadratmeter großen Beauty-Bereich können Hotelgäste aus einer Vielzahl von Behandlungen wählen: von der klassischen Massage über Familien- und Partner-Massagen bis zu Heubädern, Thai-Massagen, Fußpflege oder auch Kinderschminken.

Und Angelika Haslinger fühlt sich sichtlich wohl. "Das Klima im Hotel ist familiär und den italienischen Flair habe ich schon immer mögen." Alle fünf bis sechs Wochen fährt sie dennoch heim – zu ihren Eltern, die in Saalfelden wohnen. "Familie ist mit sehr wichtig und ich verstehe mich auch mit beiden älteren Schwestern sehr gut. Vor Kurzem war ich mit einer meiner Schwestern in der Therme Geinberg auf Urlaub."

Wie verbringt die sportliche, kurzhaarige Frau ihre Freizeit? "Schwimmen, Schi fahren, draußen sein. Ich bin ein Natur- und Familienmensch." Wichtig ist ihr auch die Ausbildung – sowohl für sich selber als auch für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. "Das ist das Um und Auf. Die Gäste des Cavallino Bianco erwarten das auch." Da käme ihr ihre offene, neugierige und ausgleichende Art zugute. Woran sie noch arbeiten muss? "Manchmal gelingt es mir nicht, meine Erwartungen an andere Menschen gut zu kommunizieren." Österreich sei ihr nicht nur wegen der Familie, sondern auch wegen der Kultur wichtig. Daher gehört auch der Wien-Urlaub ein Mal im Jahr dazu. Aber Urlaub ist Urlaub und Arbeit ist Arbeit. "Und ich bin mit meiner Arbeit glücklich", so Haslinger.

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