Unterhaus-Saison
Halbzeit: So schlugen sich die Kicker im Herbst

Fünf Siege aus fünf Spielen: Nach einem Jahr Pause legten die St. Florian Juniors (l. Alexander Winkler) fulminant los.
6Bilder
  • Fünf Siege aus fünf Spielen: Nach einem Jahr Pause legten die St. Florian Juniors (l. Alexander Winkler) fulminant los.
  • hochgeladen von Fabian Buchberger

Die Hälfte der Spielzeit 2018/19 ist Geschichte. Die BezirksRundschau beleuchtet noch einmal die Leistungen der zwölf Vereine der Region in der Hinrunde.

OÖ-Liga

ASK St. Valentin: Die zweite Saison in einer neuen Liga wird oftmals als die schwierigste beschrieben, gilt es doch die Leistungen des Vorjahres zu bestätigen. Den Roten aus St. Valentin ist dies jedoch sehr gut gelungen. Unter Neo-Trainer Willi Wahlmüller blieb man zwischenzeitlich sogar fünf Spiele en Suite ungeschlagen. Einen Achtungserfolg konnte man vor allem durch den 4:0-Heimsieg gegen den späteren Herbstmeister Wallern verbuchen. Überwintern werden die St. Valentiner auf dem guten Mittelfeldrang sechs. Verlass ist zudem auf die Offensivabteilung: Alleine Daniel Guselbauer (9), Neuzugang Manuel Pichler (7) und Edvin Orascanin (6) erzielten 22 der insgesamt 32 Treffer.

UNION TTI St. Florian: 14 Abgänge, 13 Zugänge und ein neuer Trainer. Nach dem Abstieg aus der Regionalliga blieb in St. Florian kein Stein auf dem anderen. Auch deshalb geht es für die Sängerknaben in dieser Saison weniger um den direkten Wiederaufstieg, sondern viel mehr darum, sich in der OÖ-Liga zu etablieren. Leicht wurde der neu zusammengestellten Mannschaft der Start allerdings nicht gemacht. Erst in Runde vier konnte man sich über den ersten Treffer freuen. Auf den ersten vollen Erfolg mussten die Florianer sogar bis Runde neun warten. In den restlichen sieben Spielen bis zur Winterpause blieb man dann aber vier Mal ungeschlagen. Es scheint als hätte sich das Team gefunden und man darf gespannt auf das Frühjahr sein.

Bezirksliga Ost

Ennser Sportklub: Der Meistertrainer ist zurück in der ältesten Stadt Österreichs. Seit Sommer schwingt Erich Wagner wieder das Zepter in Enns. In der ersten Runde musste seine Mannschaft jedoch gleich eine herbe Klatsche einstecken: 0:6 ging man bei der 1b von OÖ-Ligist Oedt unter. Generell schwankten die Leistungen der Blau-Weißen im Herbst ein wenig. Erwähnenswert ist aber sicherlich der klare 3:0-Derbysieg in Kronstorf. Ausrutscher sollte man sich im Frühjahr dennoch nicht zu viele leisten. Sechs Punkte vor dem Relegations- und sieben Zähler vor einem Abstiegsplatz überwintert der ESK auf Rang sieben.

Kronstorf: Ganz stark starteten die Kronstorfer in die neue Spielzeit. In den ersten drei Runden holte man das Maximum von neun Punkten. In Runde vier allerdings die bittere Derby-Heimpleite gegen Enns. Offensichtlich ein Wirkungstreffer für den Sportklub: Vier Spiele konnte man danach keinen Sieg feiern. Schlussendlich fand die Mannschaft aber doch wieder in die Spur. In den restlichen sechs Partien bis zur Winterpause blieb man ohne Niederlage. Zum Abschluss gab es sogar ein 5:0 gegen Ansfelden. Vor allem auswärts sind die Kronstorfer heuer eine Macht. Nur einmal ging man in der Fremde als Verlierer vom Platz.

SK Asten: Einige heiße Derbys standen heuer in der Bezirksliga Ost auf dem Programm. Zu verdanken hat man diese Situation auch dem Sportklub aus Asten. Nach dem Aufstieg kann man sich endlich wieder in der Bezirksliga messen. Der Einstand missglückte jedoch: 1:5 verlor das Team zu Hause gegen Neuzeug. Es sollten noch einige weitere Heimpleiten folgen. Nur einmal konnte man auf heimischen Boden drei Punkte einfahren. Zudem kassierten die Astener 40 Gegentore in 13 Spielen: Liga-Negativwert. Auch wenn man derzeit auf dem Relegationsplatz zwölf überwintert, sollte man die Mannschaft nicht unterschätzen. Denn die Kicker aus Asten kämpfen immer bis zum Schluss. Sowohl gegen Schiedlberg als auch im Derby gegen Enns erzielte man in letzter Sekunde wichtige Tore. Eine Eigenschaft die am Ende der Meisterschaft enorm wichtig sein kann.

1. Klasse Ost

SC St. Valentin: Ganz verdaut haben die St. Valentiner den knapp verpassten Aufstieg in der letzten Saison offenbar noch nicht. Zu gerne hätte man diese Saison in der Bezirksliga mitgemischt. Stattdessen heißt der Alltag für die Blau-Gelben allerdings 1. Klasse. Und zwar nicht mehr Nordost, sondern Ost. Somit musste sich das Team auf neue, teils unbekannte, Gegner einstellen. Am Ende der Herbstsaison steht man auf Rang acht. Auf Platz fünf fehlen derzeit allerdings nur vier Punkte. Bärenstark präsentierte sich die Mannschaft zum Beispiel beim 1:0-Sieg gegen Amateure Steyr. Dadurch konnte dem Herbstmeister die einzige Niederlage zugefügt werden. Einige unnötige Punkteverluste verhinderten aber eine bessere Platzierung in der
Hinrunde.

Hofkirchen: Die vergangene Spielzeit beendeten die Hofkirchner auf einem soliden Mittelfeldplatz. Heuer haben die Traunkreis-Kicker mehr Probleme. Erst in Runde sieben konnte man den ersten Sieg feiern. Dennoch präsentiert man sich offensiv gut. In nur drei von 13 Spielen erzielte man keinen Treffer. Sogar Kantersiege gegen Haidershofen (6:1) und Union Rohr (7:0) wurden eingefahren. Generell gilt in dieser Saison scheinbar nur Hopp oder Dropp. Kein einziges Mal teilten sich die Hofkirchner die Punkte.

1. Klasse Nordost

SC St. Pantaleon-Erla: Für die Pantas stand die zweite Saison in der 1. Klasse an. Dass diese weitaus schwieriger werden würde, war allen Beteiligten klar. Dennoch stellte man sich den Start in die neue Spielezeit sicherlich anders vor. Mit einem 3:6 und einem 1:5 musste das Team gleich zu Beginn herbe Klatschen einstecken. Fünf Punkte holte man aus den ersten sechs Partien. Zu wenig und somit musste Coach Szabolcs Geleta den Hut nehmen. Unter Neo-Coach Samir Hasanovic holte man in den restlichen Spielen bis zur Winterpause doppelt so viele Zähler. In der letzten Runde feierten die Schwarz-Gelben einen ganz wichtigen 4:0-Heimsieg gegen Pabneukirchen. Dadurch überwintert St. Pantaleon vier Punkte vor dem Relegationsplatz. Im Frühjahr könnte es sogar ganz rasch noch weiter nach vorne gehen. Nur sechs Punkte Rückstand hat man auf den Tabellendritten Saxen.

2. Klasse Nordost

St. Florian Juniors: Nach einem Jahr Pause nahm die zweite Mannschaft der Sängerknaben heuer wieder den Spielbetrieb auf. Und das neu zusammengewürfelte Team startete furios: Fünf Siege aus ebenso vielen Spielen. Vor allem im heimischen Sportpark ist man eine Macht: Sechs Siege und nur ein Unentschieden bedeuten Platz eins in der Heimtabelle. Als Viertplatzierte haben die Juniors derzeit fünf Punkte Rückstand auf Tabellenführer Perg/Windhaag. Zeigt man im Frühjahr ähnlich starke Leistungen ist ein spannender Meisterschaftskampf vorprogrammiert.

Ernsthofen: Auch die Ernsthofener mischen ordentlich mit im Kampf um den Titel in der 2. Klasse Nordost. Drei Punkte vor den Florianern überwintern die Niederösterreicher auf Rang drei. Nachdem es letzte Saison knapp nicht für den Relegationsplatz gereicht hat, bläst der Klub heuer anscheinend zum nächsten Aufstiegs-Angriff. Auch auf Ernsthofen ist auf heimischen Boden Verlass. Nur einmal ging man als Verlierer vom Platz. Zu verdanken haben die Ernsthofener dies auch ihrer Offensivabteilung. 41 Mal traf man in 13 Hinrunden-Partien ins Schwarze: Liga-Bestwert.

Niederneukirchen: Nicht nur Ernsthofen tritt dieses Saison nicht mehr in der 2. Klasse Ost an, sondern auch Niederneukirchen. Nach Rang vier im Vorjahr findet sich die Mannschaft derzeit im Mittelfeld der Tabelle wieder. Die ersten vier Plätze sind wahrscheinlich auch schon vergeben. Dahinter ist aber noch alles möglich. Zwischen den Rängen fünf bis zehn liegen nur vier Zähler. Und in diesem Bereich werden die Niederneukirchner auch mitmischen.

2. Klasse Ost

ASK St. Valentin 1b: Die letzte verbliebene Mannschaft aus der Region in der Ost-Ausgabe der 2. Klasse ist die 1b des OÖ-Ligisten. Auch für die zweite Mannschaft der St. Valentiner ist es die zweite Spielzeit seit der "Neugründung". Das zwischenzeitliche Ergebnis ist aber vergleichbar mit der Vorjahrssaison. Auf Rang zehn landete man vergangenes Jahr am Ende und diesen Platz nehmen die Kicker auch derzeit ein. Verbessern muss man sich vor allem bei Auswärtsspielen. Nur ein Sieg konnte in der Fremde gefeiert werden. Mit vier Punkten Rückstand auf Rang fünf und ebenso vielen Zählen Vorsprung auf Platz 12 ist derzeit aber noch alles drinnen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen