Rene Kober im Interview

Rene Kober fühlt sich bereits pudelwohl in seiner neuen Heimat. Mit 27 Jahren will er es noch einmal wissen.
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  • hochgeladen von Alexander Krenn

ASTEN. Der 27-jährige Rene Kober führte den SK Asten letzte Saison mit seinen 28 Volltreffern zum Aufstieg in die Bezirksliga Ost. Die Astner ließen ihren Topscorer nur ungern in Richtung Oedt ziehen.

Warum der Wechsel zum Askö Oedt?
Kober
Das hat nichts mit den Spielern oder dem Verein in Asten zu tun. Es ist einfach eine neue Aufgabe. Eine neue Mission. Die dreieinhalb Jahre in Asten waren für mich schon zu lange. Ich wollte schon im Winter wechseln. Aber Asten hat mich nicht gehen lassen.

Welche Rolle haben finanzielle Aspekte gespielt?
Eigentlich keine. Für mich war das nicht das Thema. Wie gesagt ich wollte bereits im Winter nach Oedt.

Warum bist du damals von Pasching nach Asten gewechselt? Eigentlich ein sportlicher Schritt zurück.
Ich war damals in der 1b von Pasching, wir sind auch aufgestiegen. Danach war geplant, dass ich für die Kampfmannschaft spielen soll. Doch der angebotene Vertrag war nicht anzunehmen, da ich mitten im Leben stehe. Von so wenig Geld hätte ich nicht leben können.

Was war danach?
Naja, dann bin ich einmal ein halbes Jahr gestanden, weil sich plötzlich niemand mehr für mich interessiert hat. Über einen Arbeitskollegen wurde der Kontakt zu Asten hergestellt. Die waren im Tabellenkeller der Bezirksliga. Ich habe dann versucht den Abstieg zu verhindern. Das ist sich aber nicht mehr ausgegangen.

Was hat euch letzte Saison so stark gemacht?
Das Gesamtpaket war extrem gut. Die Mannschaft hat einfach gut zusammengepasst, auch außerhalb des Platzes war alles gut.

Was möchtest du den Astnern ausrichten?
Von Herzen alles Gute für die Saison. Vor allem der Mannschaft, auch dem Vorstand. Obwohl das mit dem Wechsel nicht ganz leicht war. Ich möchte mich auch einfach bedanken. Was ich in Asten hatte, habe ich bei noch keinem Verein erlebt. Alle waren ein Team. Wir werden diese Saison gegeneinander spielen, das wird sicher super werden. Hoffentlich. (lacht)

Hoffst du auch auf Einsätze in der ersten Mannschaft?
Ich bin eigentlich für die 1b geholt worden. Hab jetzt aber schon bei der Kampfmannschaft mittrainieren dürfen. Natürlich traue ich mir es zu oben mitzuspielen, aber die Konkurrenz ist sehr stark. Die sind ja fast alle Profis.

Welche Chance räumst du dem SK Asten in der Bezirksliga ein?
Extrem schwierig. Wenn sie so spielen wie letzte Saison und die Abgänge verkraften, dann ist ein Platz im Mittelfeld drinnen. Ich hoffe es. Ich wünsche ja niemanden etwas Schlechtes.

Welchen Eindruck hast du vom neuen Verein?
Es ist einfach alles professioneller. Es ist alles auf ein Ziel gerichtet. Asten war für mich eine extrem coole Zeit, aber hier wird eben kein Bier getrunken nach einem Sieg. Hier wird nichts locker genommen.

Klappt's noch als Profi?
Natürlich würde ich nicht nein sagen. Aber ich bin 27 Jahre, werde nicht jünger und die Chancen nicht größer.

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