Enns
"Es gibt viel Arbeit, aber unsere Anstrengungen werden sich lohnen"

Ein voller Veranstaltungskalender und neue Erlebnisformate sollen zusätzlich Gäste nach Enns locken.
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  • Ein voller Veranstaltungskalender und neue Erlebnisformate sollen zusätzlich Gäste nach Enns locken.
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Enns kämpft laut Stadtmarketing-Chef Max Homolka sehr stark mit den Auswirkungen der Corona-Krise. Er sieht im Zusammenhalt und der steten Weiterentwicklung den Schlüssel, um gestärkt daraus hervorzugehen.

ENNS. Laut einer Aussendung der Wirtschaftskammer (WKO) sind Homeoffice und Homeschooling, Betretungsverbote und Testpflichten, Ausgangs- und Reisebeschränkungen dafür verantwortlich, dass weniger Einkäufer, Pendler und Touristen in die Städte kommen und damit Laufkundschaft verloren geht.

"Natürlich kämpft auch Enns sehr stark mit den Auswirkungen der Krise. Corona gehört wohl zu den größten Herausforderung, die die Stadt jemals stemmen musste und dies ist auch nur möglich, weil alle Zusammenhalten und gemeinsam am Neustart arbeiten."
Max Homolka, Geschäftsführer Tourismus- und Stadtmarketing Enns (TSE) 

Laut Homolka haben viele Betriebe die Zeit genutzt, um sich neu auf zu stellen und einen großen Schritt bei den Themen Digitalisierung und Servicierung zu gehen. Einige Betriebe haben ihre Geschäftsräumlichkeiten modernisiert. Langsam kehrt das Leben wieder zurück und die Stimmung ist positiv, wenn es natürlich für alle eine schwierige und aufreibende Zeit ist. "Der durch Corona verstärkte Trend Regionalität wird sich positiv auf den Handel und die Gastronomie auswirken, daraus können innovative Geschäftsleute jetzt einen Vorteil ziehen. Wir müssen alle gemeinsam an der ständigen Weiterentwicklung von Enns arbeiten, dann gehen wir gestärkt aus der Krise heraus", so der TSE-Geschäftsführer. 

Frequenz erholt sich
In Enns wurde stark auf das Thema Digitalisierung gesetzt. Mit dem Online-Marktplatz auf erleben.enns.at können Ennser Händler einen Fuß in den Onlinehandel setzen. Der Verkauf von geförderten ENNSscheine war eine Finanzspritze für die Ennser Wirtschaft. Mit verschiedenen Werbekampagnen wurden Regionalität, Zusammenhalt und die Vielfältigkeit von Enns beworben. "Ich denke, dass wir bald wieder dort sein werden, wo wir vorher waren und dann durch verschiedene Projekte, welche sich gerade in der Endphase der Planung befinden, die Frequenz langfristig erhöhen können", so Max Homolka. Er geht positiv gestimmt in die Zukunft, wenn auch vieles sehr stark von der weiteren Corona-Entwicklung abhängt. "Wir arbeiten jetzt gerade daran, ein neues Bonuspunktesystem für die Stadt Enns herauszubringen, ein kostenfreies Newslettertool für alle anzubieten und durch verschiedene Umstrukturierungen die Schlagkraft der Ennser Wirtschaft zu erhöhen", informiert Homolka. Ein voller Veranstaltungskalender und neue Erlebnisformate sollen zusätzlich Gäste in die Stadt locken.

"Ich denke, Enns kann stolz darauf sein, wie wir auch während der Krise zusammengehalten haben und viele Neuerungen auf den Weg gebracht haben. Stadtgemeinde, TSE, Tourismusverein, Wirtschaftsverein und die vielen anderen Stakeholder haben hier immer gut zusammengearbeitet. Wir müssen alle unsere Lehren aus der letzten Zeit ziehen und wir werden daran arbeiten, die Resilienz der Stadt Enns gegen solche äußeren Einflüsse zu erhöhen. Es gibt noch viel Arbeit, aber unsere Anstrengungen werden sich lohnen."
TSE-CEO Max Homolka

Ein voller Veranstaltungskalender und neue Erlebnisformate sollen zusätzlich Gäste nach Enns locken.
Max Homolka, Geschäftsführer Tourismus- und Stadtmarketing Enns (TSE) GmbH


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