"Sieben goldene Regeln" für eine gelungene Betriebsübernahme

Wer einen Betrieb übernimmt, sollte im Idealfall genügend Vorlaufzeit haben, um sich ausgiebig vorzubereiten.
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BEZIRK (km). Bis zum Jahr 2023 benötigen in Oberösterreich 6.900 Klein- und Mittelunternehmen eine Nachfolge. Wenn Übergaben scheitern oder gar kein Nachfolger gefunden wird, geht nicht nur das Lebenswerk des Gründers verloren. Auch zahlreiche Arbeitsplätze stehen dann meist auf dem Spiel. Die Junge Wirtschaft Oberösterreich hat aus diesem Grund „Die 7 goldenen Regeln der Übergabe“ herausgebracht. "Wenn man sich auf eine Übergabe vorbereitet, sollte man sich am besten Jahre vorher bereits mit diesem Bereich beschäftigen", so Jürgen Kapeller, Vorsitzender der Jungen Wirtschaft Linz-Land. Auch sollte man sich damit beschäftigen, wie sich die Branche entwickelt hat und Trends beobachten, so Kapeller.

Auch Kapeller steht in wenigen Jahren selbst vor einer Betriebsübernahme. "Voraussichtlich in drei bis vier Jahren", erklärt der Vorsitzende der Jungen Wirtschaft. Dann übernimmt Kapeller die Leitung der Versicherungsagentur seines Vaters in Enns. "Ich habe zuerst eine Lehre absolviert, ehe ich mich mit 19 Jahren selbstständig gemacht habe." Seither arbeitet der Kronstorfer im Büro seines Vaters als selbstständiger Versicherungsmarkler. Kapeller hat somit Jahre Zeit, um sich auf die Übernahme genauestens vorzubereiten. "Durch unsere gemeinsame Tätigkeit wird die Übernahme für mich sicher leichter sein." Er habe dadurch "genug Anlaufzeit". Jenen, denen eine solche fehlt, empfiehlt Kapeller die Beratung der Wirtschaftskammer Oberösterreich (WKOÖ) in Anspruch zu nehmen. Denn die WKOÖ biete jenen, die vor einer Betriebsübernahme stehen, eine entsprechende Nachfolgerechtsberatung.

Wer einen Betrieb übernimmt, sollte im Idealfall genügend Vorlaufzeit haben, um sich ausgiebig vorzubereiten.
Jürgen Kapeller, Vorsitzender der Jungen Wirtschaft Linz-Land.

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