29.06.2017, 10:09 Uhr

Das gehört in die Reiseapotheke

Apothekerin Karin Lederhilger von der Jakobus Apotheke in Asten.
ASTEN (eg). Die Freude auf den schon lange geplanten oder spontan entschiedenen Urlaub ist meistens sehr groß. An Kranksein will da keiner wirklich denken. Wenn es aber doch passiert, dann kann fernab vom Hausapotheker und Hausarzt eine gut bestückte Reiseapotheke plötzlich zum wichtigsten Urlaubsutensil werden. Karin Lederhilger von der Jakobus Apotheke in Asten kennt dieses Problem und rät ihren Kunden, sich rechtzeitig zu informieren, was in die Reiseapotheke alles hinein muss.

Vorrat mitzunehmen

„Es kommt natürlich in erster Linie darauf an, wohin die Reise geht. Bei Fernreisen sollte man sich schon beim Buchen der Reise informieren, was für das jeweilige Land notwendig ist“, erklärt die Apothekerin, die mit ihrem zehnköpfigen Kollegenteam gerne bei der richtigen Zusammenstellung einer Reiseapotheke hilft. Egal, ob Segeltörns, Dschungeltrips oder Hotelurlaub direkt am Strand – für jeden Urlaub lässt sich eine passende Reiseapotheke zusammenstellen. „Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, sollte nicht vergessen, einen entsprechenden Vorrat mitzunehmen. Oft sind gewohnte Präparate im Ausland nicht erhältlich“, rät Lederhilger.

Wichtig für Kinder

Nicht fehlen dürfen Sonnenschutzmittel, After-Sun-Präparate und ein Mittel gegen Insektenstiche. Sind Kinder mit dabei, müssen auch für sie entsprechende Medikamente, wie zum Beispiel Säuglingszäpfchen gegen Fieber, mitgenommen werden. Eine Reiseapotheke sollte mit einer bestimmten Grundausstattung an Medikamenten und Erste-Hilfe-Material bestückt sein. „Dafür liegen bei uns in der Apotheke Checklisten auf, die jeder mitnehmen kann“, erklärt die Apothekerin. Denn gut ausgerüstet und auf alle Eventualitäten vorbereitet, steht einem entspannten Urlaub nichts mehr im Wege.

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