24.11.2016, 15:37 Uhr

Erholsame Nächte, erfolgreiche Tage -

Enns: Union Sportzentrum Enns- Tennishalle | Vortragender: Prim. Dr. Josef Bolitschek Leiter der Abteilung für Pneumologie im KH Elisabethinen Linz- Leiter Abteilung für Lungenheilkunde im KH Steyr
Sprach am DO den 17.11.2016 um 19.00Uhr im Union Sportzentrum Enns zu diesem Thema
Lebenselixier Schlaf und seine Störungen Schnarchen und Schlafapnoe. Was hilft dagegen? Mit steigendem Lebensalter erhöht sich auch das Risiko für Schlafstörungen:"Das ist kein Schicksal" sondern "gegen Schlafstörungen lässt sich viel tun - wenn sie als solche erkannt werden."
Ursachen: SCHNARCHEN entsteht im Schlund - ist auch für Schlafapnoe zuständig
Männliches Gesicht - Alter - Adipositas - RAUCHEN ALKOHOL - Ermüdung - seditative Medikamente - Gesichtsabnormitäten - sowie auch bei Diabetes
SCHLAFAPNOE - Apnoe heisst nicht atmen - Sauerstoff fehtl - CO2 steigt an - Gefahr für Gehirn - Herz - Gefäße - kommt zu permanenten Erwachen, wird meist nicht bemerkt - da gleich wieder geschlafen wird. - Es fällt im Schlaf der Schlund zusammen- durch aufwachen stabilisiert sich der Schlund wieder.
Folgen: Durch das häufige erwachen im Schlaf führt es zu einer ausgeprägten Müdigkeit während des Tages, sodass Betroffenen sich selbst und andere im Strassenverkehr und am Arbeitsplatz gefährden. Jeder 4. Autounfall, sowie jeder 6. LKW Unfall wird von übermüdeten Fahrern verursacht. Auch erhöhtes Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 - ebenso Herz - Kreislauferkrankungen - Verminderte produktive Tätigkeit - Schnarchen laut - unregelmäßig - explusionsartig mit Aussetzern.
Diagnose und Behandlung: Nicht imer haben Schlafstörungen körperliche Ursachen, sondern oft auch seelische. WICHTIG: Abklärung - auf den Grund gehen - durch intensives Gespräch mit den Betroffenen und den Angehörigen - auch das Schlaflabor bringt Aufklärung - ist mindesten 2 Nächte notwendig, da dort alles aufgezeichnet wird - somit genaue Abklärung ermittelt wird. Welche Schlafstörung eine obstruktive Schlafapnoe ist, geht meist mit erheblichen Übergewicht ein her - WICHTIG: erhebliche Gewichtsreduktion, sowie Rauchen und Alkohol ein schränken bzw. aufhören. liege keine körperlichen Ursachen vor, muss die Behandlung individuell abgestimmt werden. Lungenfacharzt - Neurologe - Schlaflabor - eventuell Operation - letzter Ausweg.
Wir danken Herrn Prim Dr. Bolotischek für seinen sehr interessanten, ausführlichen Vortrag - alle anfallenden Fragen wurden sofort beantwortet.
22 Personen waren anwesend
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