02.11.2017, 15:54 Uhr

Ennser schon 65 Jahre beim Roten Kreuz

Hubert Birklbauer ist seit 65 Jahren beim Roten Kreuz. (Foto: Rotes Kreuz Enns)

Hubert Birklbauer engagiert sich seit seinem 20. Lebensjahr beim Roten Kreuz der Stadt Enns.

ENNS (km). Der damalige Gemeindearzt und Ortsstellenleiter Herbert Kneifel erzählte 1952 im Rahmen eines Vortrags über das Rote Kreuz. Gemeinsam mit seinen Freunden besuchte der 20-jährige Hubert Birklbauer diesen Vortrag. "Was wir gehört haben, hat uns getaugt", erzählt der heute 85-jährige Ennser. Da das Rote Kreuz damals dringend engagierte Leute für den Aktivdienst brauchte, meldeten sich Birklbauer und seine Freunde. Mit 1. November 1952 startete Birklbauer schließlich seine Rot-Kreuz-Karriere. "Das Besondere in dieser Zeit war der Wachdienst", erinnert sich der 85-Jährige. Damals war das Rote Kreuz noch im Museum Lauriacum stationiert. "Wenn in der Nacht eine Ausfahrt war, mussten wir erst durch die Stadt ins Schloss Ennsegg rennen und den hauptberuflichen Sanitäter wecken", so Birklbauer schmunzelnd. Später übernahm er die Verantwortung für den Journaldienst, welcher damals noch vor Ort erledigt wurde. "Wichtig war, die Leute richtig zu verständigen, hinzulotsen und das Krankenhaus zu verständigen. Nur so konnte alles tadellos ablaufen. Das war eine wichtige Aufgabe." Auch technische Arbeiten erledigte der Ennser mit Leidenschaft fürs Rote Kreuz. So baute er 1981 mit seinen HTL-Schülern ein Schaltpult für die Telefonzentrale. "Es macht mir Spaß, dass ich immer noch mein technisches Können miteinbringen kann." Heute ist der rüstige Ennser aus der Dienststelle Enns nicht mehr wegzudenken.

Nach seiner Zeit als aktiver Sanitäter engagierte sich Birklbauer als Fahrer für Essen auf Räder. Vor fünf Jahren musste sich Birklbauer auch von dieser Aufgabe verabschieden. "Man darf nur bis ins Alter von 80 Jahren fahren", erklärt der 85-Jährige. "Seitdem kümmere ich mich darum, die Diensthandys aufzuladen und bin für den Schlüsseldienst verantwortlich", berichtet der engagierte Ennser.

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