13.10.2017, 12:00 Uhr

Fachtagung rund ums Wild in St. Florian

Der Reh-Mostschinken der Arge Wildbret Linz-Land wurde aus regionalen Zutaten hergestellt. (Foto: Josef Heigl)

Der Wirtschaftswert der Jagd wird in Oberösterreich auf mehr als 50 Millionen Euro geschätzt.

ST. FLORIAN (km). Gemeinsam mit der oö. Landwirtschaftskammer, dem oö. Landesjagdverband, dem Genussland Oberösterreich, der Berufsschule Linz und der Arge Wildbret Linz-Land organisierte die HLBLA St. Florian eine Fachtagung zum Thema Wild. Dabei standen die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede von freilebendem Wild wie auch des Farmwildes im Fokus. "Der Mensch von heute liebt die anspruchsvolle Abwechslung in seinen Essgewohnheiten und die Gewissheit einer ehrlichen, tierwohlgerechten Nutzung von Fleisch. Hier gehört Wild zur Spitzengruppe der Lebensmittel", so Landesrat Max Hiegelsberger bei der Eröffnung. Aus diesem Grund wird auch die wirtschaftliche Bedeutung der Jagd immer wichtiger. "Aus Wildbretverkauf, Pachten, Abschussverkäufen und Ankäufen von Ausrüstungsgegenständen werden Millionenbeträge umgesetzt. Hunderte Arbeitsplätze sind damit gesichert", so Walter Bremberger, Direktor der Wirtschaftskammer Oberösterreich. "Der gesamte Wirtschaftswert der Jagd in Oberösterreich kann somit auf mehr als 50 Millionen Euro angesetzt werden."

Neben der wirtschaftlichen Bedeutung interessierten sich die Besucher vor allem für den gesundheitlichen Aspekt. So bietet Wild einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Diese kann der Mensch nicht selbst produzieren, sind aber für seine Gesundheit sehr wichtig. Aus diesem Grund wolle man künftig Wildprodukte auch stärker vermarkten.

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