24.05.2017, 13:36 Uhr

Feuerwehren üben Extremfälle

Peter Spanyar Abschnittskommandant Stv. Abschnitt Haag (Übungsüberwacher), Mario Egelseer Kommandant Stv. der FF-Ennsdorf (Einsatzleiter), Stefan Limberger Geschäftsf. der Firma ISW, Thomas Haslinger Kommandant Stv. der FF-Erla (Übungsausarbeiter u. Überwachung), Watzinger Johann Kommandant der FF-St.Pantaleon ( Gruppenkommandant). Vorne Thomas Watzinger Kommandant Stv. der FF-St.Pantaleon (Gruppenkommandant), Alexander Redl Kommandant der FF-Ennsdorf (Übungsüberwacher).
ENNSDORF, ST. PANTALEON-ERLA. Im Ennshafen fand eine große Feuerwehrübung bei der Firma ISW statt. Simuliert wurden spezielle Übungsszenarien, wie Fahrzeugbrand, mögliche Gasflaschenproblemen, vermisste und eingeklemmte Personen unter 20 Tonnen Platten bis hin zur Menschenrettung. Einsatzleiter war Thomas Haslinger von der FF St. Pantaleon.

Zu einer nicht alltäglichen Übung trafen sich vergangene Woche die drei Feuerwehren von Ennsdorf, Erla und St. Pantaleon am Gelände der Firma ISW in der Wirtschaftsparkstraße 1. Die Firma ISW ist Stahlbearbeiter und führender Hersteller von individuellen Stahlkomponenten. Sämtliche Prozesse zur Stahlbearbeitung wie Brennschneiden, Schweißen, Glühen, Sandstrahlen, Lackieren, Fräsen, und Drehen sind unter einem Dach angesiedelt. „Unser Firmengebäude und Gelände direkt im Gewerbepark Ennshafen ermöglicht es uns die Arbeitsprozesse und Logistikabläufe immer weiter zu optimieren und das birgt natürlich auch Gefahren. Wir sind sehr froh, dass sich die Feuerwehren gerade bei uns zu einer solch höchst professionellen Übung zusammenfinden“ sagt ISW Geschäftsführer Stefan Limberger, der natürlich hofft, dass solch ein Szenarium nie wirklich eintreffen möge. Drei mögliche Einsatzszenarien wurden geübt. Eine vermisste Person beim Glühofen und eine im Gefahrenareal befindliche Gasflasche galt es zu finden und zu bergen. Starke Rauchentwicklung und schlechte Sicht erschwerten die Lage und erforderten Atemschutz. Gleichzeitig fing vor dem Eingangstor ein Stapler Feuer und brannte. Und ebenfalls gleichzeitig galt es eine Person, die unter einer Tonnenschweren Stahlplatte eingeklemmt war, mittels Hebekissen zu befreien und zu bergen. Die drei Feuerwehren hatten alle Hände voll zu tun um alles in den Griff zu bekommen. Die erste am Unfallort eintreffende Feuerwehr übernahm, wie auch bei einem richtigen Einsatz, die Einsatzleitung. Im Großen und Ganzen ging die Übung glatt und professionell über die Bühne. Bei der anschließenden Besprechung wurde aber dennoch über die Eine oder Andere kleine Verbesserung geredet und diskutiert. Nach der Besprechung lud ISW Geschäftsführer Stefan Limberger noch zu einer gemütlichen Jause und einen Umtrunk ein.

0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.