21.12.2017, 16:24 Uhr

Gefahr: Unachtsamkeit

(Foto: Panthermedia/playlessimages)
ST. VALENTIN (bks). Auch an den Feiertagen steht die Freiwillige Feuerwehr St. Valentin jederzeit bereit. „Christbaumbrände gibt es in den letzten Jahren nicht mehr so häufig, da viele schon auf elektrische Lichterketten umgestiegen sind", so Feuerwehrkommandant Peter Spanyar. Der Christbaum sei weniger ein Problem, da er meist noch saftig ist. Dürre Adventkränze würden eher eine Gefahr darstellen. „Christbäume, Adventkränze sollte man nie unbeaufsichtigt lassen. Außerdem sollte man einen Schaumlöscher und einen Kübel Wasser bereitstellen", sagt Spanyar. Generell ist darauf zu achten, dass sich keine brennbaren Materialen im Umfeld der Kerzen befinden. Wenn der Adventkranz zu brennen beginnt, sollte man ihn, sofern es noch möglich ist, in die Spüle geben und das Feuer löschen. Bei Christbaumbränden ist es wichtig, auch die Feuerwehr zu alamieren. Eine weitere Gefahr stellt die Weihnachtsdekoration dar. „Dekomaterialien sollten das CE-Kennzeichen tragen. Es bedeutet, dass die Gegenstände europäischen Standards entsprechen", so der Kommandant. An Silvester ist die Freiwillige Feuerwehr St. Valentin regelmäßig im Einsatz. „Am 31. Dezember gibt es Kollegen, die sich bereit erklären Bereitschaftsdienst im Feuerwehrhaus zu machen. Sie fahren dann auch zu Kontrollfahrten aus", so Spanyar. Vor allem Büsche und Balkone würden durch Unachtsamkeit in Brand geraten. Der Feuerwehrmann rät, eine stabile Abschussrampe zu errichten. „Eine Flasche in die Wiese zu stellen, reicht nicht". Außerdem sei es nicht gestattet, Feuerwerkskörper der Klasse zwei, also Raketen, abzuschießen. Lediglich Silvesterkracher und „Vulkane" sind erlaubt. Die Warnhinweise an den Verpackungen seien unbedingt zu beachten.

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