19.05.2017, 09:26 Uhr

Land möchte Autobahnabfahrt Asten entschärfen

(Foto: chris-m/Fotolia)
ASTEN, HARGELSBERG. Das Land Oberösterreich unternimmt weitere Anstrengungen, um Oberösterreichs Straßen sicherer zu machen. "Bis 2022 wollen wir 25 Prozent weniger Verkehrstote, 20 Prozent weniger Verletzte und zehn Prozent weniger Unfälle erreichen", so Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FP).

In der Region sollen zwei Unfallhäufungsstellen entschärft werden. Beim Ortseingang Hargelsberg ist ein Fahrbahnteiler geplant. Dieser dient zur Verbesserung der Übersicht und zur Geschwindigkeitsreduktion. Die Bauarbeiten sollen noch heuer durchgeführt werden. Die Kosten belaufen sich auf circa 220.000 Euro. Finanziert wird das Projekt je zur Hälfte von Gemeinde und Land.

Gravierend wird der Umbau der Autobahnabfahrt Asten. Die bestehende Kreuzung der Ipfstraße mit den A1-Rampen 3 und 4 in Asten ist eine Unfallhäufungsstelle und in den Spitzenstunden bereits häufig überlastet. Varianten für eine verkehrsgerechte Umgestaltung des Knotens (Kreisverkehrsplatz, Ampelanlage) wurden daher untersucht. Dabei hat sich ergeben, dass die Variante eines ampelgeregelten T-Knotens hinsichtlich der verkehrlichen Leistungsfähigkeit am besten geeignet ist. Ein entsprechendes Detailprojekt wird nun in Abstimmung mit der ASINFAG ausgearbeitet. Ein Umbau in einen ampelgeregelten Knoten wird im Jahr 2018 angestrebt.

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