21.10.2014, 10:09 Uhr

Mehr als 500 Jugendliche drei Tage im Dienst der guten Sache

ENNS/STEYR. Bei Österreichs größter Jugendsozialaktion, organisiert von der Katholischen Jugend Österreich in Zusammenarbeit mit youngCaritas und Hitradio Ö3, haben sich auch in Oberösterreich heuer wieder rund 500 Jugendliche in über 50 Einzelprojekten engagiert. Aus Enns versuchten junge Menschen der Dekanatsjugend Enns-Lorch ihren Beitrag zu leisten, um die Welt ein wenig besser zu machen.
Unter dem Motto „Lass dich nicht pflanzen, setz dich ein!“ konnten die Jugendliche ihre Grenzen ausloten, Neues ausprobieren, Fremdes kennen lernen, Vorurteile und Berührungsängste abbauen und neue Freundschaften schließen. In unzähligen ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden haben sie in drei Tagen versucht die Welt zu FAIRändern.
Zusammen mit der Dekanatsjugend Steyr bekamen die Jugendlichen aus Enns-Lorch die Aufgabe mit älteren Menschen in Einrichtungen des Roten Kreuzes Bezirk Steyr Land, im Seniorencafe und der Tagesbetreuung, Zeit zu verbringen. Während der „72 Stunden“ wurden Fotos gemacht und Videos gedreht. Das Ergebnis, ein Fotobuch und ein Kurzfilm, wurden am Ende des Projekts präsentiert. Die SeniorInnen waren begeistert.
Judith Zeitlhofer, Koordinatorin für die Projekte der Katholischen Jugend: „Mehr als 500 Teilnehmer in ganz Oberösterreich zeigen einmal mehr, dass Jugendliche sich gern in die Gesellschaft einbringen, wenn man ihnen die Chance dazu gibt und die nötigen Rahmenbedingungen schafft.“
Petra Köppl, Koordinatorin der Caritas-Projekte: „Die MitarbeiterInnen in den Einrichtungen freuten sich, dass die jungen Menschen frischen Wind und jugendlichen Elan in die Häuser brachten und interessiert nachfragten. Die Jugendlichen selbst bekamen in den Caritas-Einrichtungen einen Einblick in Lebens- und Arbeitsbereiche, zu denen sie sonst keinen Zugang haben. Sie waren berührt davon, welche Probleme manche Menschen haben und dass im Leben nicht immer alles glatt läuft. Viele haben mir gesagt, dass sie das Engagement der MitarbeiterInnen bewundern. Auch zwischen MitarbeiterInnen der Einrichtungen und den Jugendlichen sind gute Kontakte entstanden und die Jugendlichen fühlten sich gut aufgehoben und betreut.“
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