17.05.2018, 11:26 Uhr

Neue Mittelschule Schubertviertel: Schule am Puls der Zeit

Direktorin Susanna Stiftner von der SMS / NMS Schubertviertel in St. Valentin. (Foto: BRS)

Die Schule im Schubertviertel in St. Valentin bietet eine Neue Mittelschule mit verschiedenen Schwerpunkten, sowie eine Sportmittelschule an.

ST. VALENTIN (bks). Computerführerschein, Programmieren, digitale Bildbearbeitung, Laptopklassen und Tablets - das bietet die NMS/SMS Schubertviertel in St. Valentin den Schülern an, um für die Zukunft gut gerüstet zu sein. „Wir haben an der Neuen Mittelschule einen Informatikschwerpunkt. Ab der ersten Klasse werden die Schüler in Form von Laptopklassen unterrichtet", so die Direktorin Susanna Stiftner. Ein Computerführerschein sei dabei verpflichtend. Aber auch andere Kinder können den Schein in einem Freigegenstand absolvieren. „Der PC ist ein wichtiges Arbeitsmittel. Wir wollen den Kindern einen ernsthaften Umgang vermitteln", so Stiftner. Themen wie Cybermobbing und Umgang mit dem Internet seien dabei zentral. „Einige unserer Schüler gehen später in eine HTL und absolvieren danach zum Beispiel die Fachhochschule in Hagenberg."

Unterricht auch auf Englisch

Neben dem Informatikschwerpunkt, gibt es seit 2017 auch Sprachklassen. „Zirka 50 Prozent der Gegenstände werden auf Englisch unterrichtet", sagt Stiftner. Der Erfolg der Klassen, steht und fällt mit den Englischlehrern: „Wir haben ein sehr engagiertes Team an der Schule." Auch Native Speaker werden für den Unterricht an die NMS geholt. Zudem gibt es jährlich ein einwöchiges Englischprojekt. Die zweite Schule des Hauses ist die Sportmittelschule. Sechs bis acht Stunden pro Woche sind für diverse Sportarten vorgesehen. Eine Klasse pro Jahrgang wird angeboten. Um mit der Zeit zu gehen und auch den Bedürfnissen der Eltern gerecht zu werden, wurde ein Konzept für eine verschränkte Ganztagesform ausgearbeitet. „Das Konzept steht, und das Interesse der Eltern ist groß", so Stiftner. Dennoch: „Zur Zeit fehlt noch der Mut zur Anmeldung." Die Direktorin sei jedoch überzeugt, dass der Bedarf für eine verschränkte Form da ist. „Die normale Nachmittagsbetreuung läuft jedoch sehr gut", so Stiftner. Das Angebot der Schule wird mit Tutorengesprächen und individuellen Studierzeiten abgerundet. Denn: „Uns Lehrern ist es wichtig, dass jeder seinen Lebensweg geht", sagt die Direktorin.
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