13.11.2017, 11:32 Uhr

St. Florian verliert Landesausstellung

Die Landesausstellung soll für zusätzliche Frequenz in der Ennser Innenstadt sorgen. (Foto: Hanspeter Lechner)

Die Landesausstellung "Feuer und Flamme – Kultur des Helfens" fällt bis auf Weiteres aus.

ENNS, ST. FLORIAN. Gemeinsam mit Steyregg hätte die Gemeinde St. Florian 2024 Austragungsort der oberösterreichischen Landesausstellung werden sollen. Der Titel: "Feuer und Flamme – Kultur des Helfens". Diese kommt jedoch nicht zustande: Die Groß-Veranstaltung fällt den Budget-Sparplänen der oberösterreichischen Landesregierung zum Opfer. Künftig finden die Landesausstellungen nicht wie bisher alle zwei Jahre statt. Vielmehr werden die Landesausstellungen auf einen Drei-Jahres-Rhythmus reduziert. Ebenfalls durch die Finger schauen Frankenburg und das Marchland.

Enns weiter aufrecht

Zwei festgelegte Ausstellungen finden planmäßig statt. Jene in Steyr zum Thema "Adel – Bürger und Arbeiter" findet wie gehabt 2021 statt. Auch die Ausstellung in Enns "Die Rückkehr der Legion" wird wie geplant 2018 über die Bühne gehen.

Zwei Landesausstellungen werden jedoch verschoben: Jene in Eferding von 2022 auf 2024, die Ausstellung Attersee/Mondsee von 2020 auf 2027. Das Land bezeichnet die Ausstellungen als "zentrale Pfeiler des oö. Kulturlebens". Mit der "Strukturreform im Kulturressort" würden die Ausstellungen vor einem Innovationsschub stehen. Ziel sei es, die Landesausstellungen in Abstimmung mit den Landesgartenschauen zeitgemäß neu zu positionieren. "Ich bin davon überzeugt, dass mit dem neuen Konzept der Landesausstellung Freiräume für neue Wege in der breitenwirksamen Vermittlung von Kunst und Kultur geschaffen werden", sagte Landeshauptmann Thomas Stelzer.

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