05.05.2016, 11:22 Uhr

Was feiern Christen zu Christi Himmelfahrt

Sankt Valentin: Pfarre | Das Hochfest „Christi Himmelfahrt“ wird 40 Tage nach Ostern gefeiert und dient dem Andenken der Aufnahme Jesu Christi in den Himmel. Der Sieg Jesu über den Tod hat für die Christen und die christliche Theologie eine besondere Bedeutung. Christi Himmelfahrt geht zurück auf die Apostelgeschichte (1,1-11) sowie auf das Evangelium des Lukas (24,50-53). Christus zeigte sich nach seiner Auferstehung, vierzig Tage seinen Jüngern und ist dann in den Himmel aufgefahren, wo er den Platz zur Rechten Gottes eingenommen hat.
Seit dem 4. Jahrhundert, angenommen wird um 370, vermutlich rund um das 1. Konzil von Nicäa, feiern die Christen „Christi Himmelfahrt“ als eigenständiges Fest im Kirchenjahr. Die ersten schriftlichen Aufzeichnung sind im Jahr 383/384 erschienen (Bericht der Pilgerin Egeria). Bis dahin wurde es zusammen mit dem neun Tage später beginnenden Pfingstfest gefeiert. Heute dient Christi Himmelfahrt auch der Vorbereitung auf das Pfingstfest.

In der Apostelgeschichte berichteten die Jünger, dass das Sterben Jesu, am Kreuz nicht den endgültigen Tod bedeutet. Jesus erwies sich nach seinem Leiden auch durch viele Beweise den Aposteln als lebendig, indem er ihnen während vierzig Tagen erschien und über das Reich Gottes berichtete. (Apg 1,3)
Lukas berichtet in seinem Evangelium von der „Himmelfahrt“ Jesu. „Dann führte er sie hinaus in die Nähe von Betanien. Dort erhob er seine Hände und segnete sie. Und während er sie segnete, verließ er sie und wurde zum Himmel emporgehoben, sie aber fielen vor ihm nieder. Dann kehrten sie in großer Freude nach Jerusalem zurück.“ (Lk 24,50-52)
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Anna - Maria Hutegger aus Lungau | 05.05.2016 | 14:57   Melden
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Hanspeter Lechner aus Enns | 05.05.2016 | 16:23   Melden
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