09.06.2017, 13:36 Uhr

Bezirks-SPÖ fordert 1.500 Euro Mindestlohn

Nationalratsabgeordneter Hermann Krist (Foto: SPÖ)
BEZIRK.

Zu viele Menschen in unserem Bezirk gehen für weniger als 1.500 Euro Vollzeit arbeiten – vor allem Frauen. Das muss sich ändern“, fordert SPÖ-Bezirksvorsitzender Hermann Krist einen flächendeckenden Mindestlohn von 1.500 Euro brutto pro Monat. Insgesamt 55.000 Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher würden dadurch gerechter entlohnt. „Wer den ganzen Tag arbeitet, soll auch gut davon leben können. Wenn wir den Mindestlohn anheben, wäre es ein kleiner Schritt für die Politik, aber ein großer für die Gesellschaft“, so Krist.

Ein Mindestlohn hilft nicht nur den Personen, die betroffen sind, sondern entlastet gleichzeitig auch den Staatshaushalt, weil weniger Sozialtransfers (z.B. bei der Mindestsicherung) erforderlich werden. Krist: „Mit einem Mindestlohn von 1.500 Euro brutto wird auch gleich der Abstand zu arbeitsfreiem Einkommen größer. Das können wir uns leisten und das müssen wir uns leisten.“
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