12.06.2017, 09:53 Uhr

3. Platz @ ALPENTOUR 2017

gleich nach dem Start geht`s meistens gleich einmal bergauf.. :) Foto: SPORTOGRAF.COM
Hallo
Nach 2015 und 2016 bin ich heuer schon zum dritten Mal beim schönsten Mountainbike Etappenrennen Österreichs am Start gestanden.. Immer sage ich nach der letzten, für mich „härtesten“ Etappe:“nächstes Jahr sicherlich nicht mehr“, aber ich weis nicht ob es an der traumhaften Landschaft, der perfekten Organisation, den wunderschönen Bergen, den sooooooo leckeren Buffet bei der täglichen Abendveranstaltung für alle Teilnehmer, den herausfordernden Trails oder doch einfach nur an meiner Liebe zum Mountainbike liegt, dass ich vermutlich auch 2018 wieder in Schladming starten will..
Über 400 Starter aus 5 Kontinenten waren wieder nach Schladming gereist, unter ihnen die besten Mountainbiker der Welt, und alle wurden mit traumhaften Wetter von Donnerstag bis Sonntag belohnt..
Die erste Etappe führte gleich einmal hinauf auf den Hochwurzen, danach eine schnelle Abfahrt mit kurzen Trail anteil, doch unten angekommen musste man wieder fest in die Pedale treten, denn man musste wieder hoch zu den Giglachseen.. Die letzten Höhenmeter dort hinauf sind ganz schön steil, aber der Ausblick dafür dann auch richtig geil.. :p Jedes Jahr müssen wir kurz davor vom Bike und über 1-2 kleine Schneefelder schieben und dann ist man oben in einer Landschaft, so wunderschön und unberührt wie im Bilderbuch.. Wenn ich einmal in Rennpension bin, möchte ich hier unbedingt noch einmal hin, denn im Rennen hat man leider wenig Zeit zum genießen, zumindest nicht wenn man so wie ich versucht, so schnell wie möglich in`s Ziel zu kommen.. Oben bei den Giglachseen ist die Etappe schon „fast“ geschafft, es folgt eine anspruchsvolle Abfahrt und ein kleiner Schlussanstieg, bevor man über den genialen BikePark-Trail von Schladming Richtung Start-Ziel fliegt und die Adrenalin-Akkus für Tag2 wieder aufladen kann!!
Tag 2 war heuer der härteste Tag, denn es ging von Schladming hoch zur Törlwandhütte beim Dachstein, vorbei an Pferden, Kühen, Bächen und traumhaften Trails alles so schön, dass man es nicht mit Worte beschreiben kann, also am besten die SPORTOGRAF Bilder ansehen, genießen und hinein fühlen :) Nach der Abfahrt folgte sofort der Anstieg zum Rittisberg, am Anfang gemütlich und am Schluss sooo steil, dass es nicht mehr sooo viel Spaß macht, aber es zahlt sich aus, man fährt ja schließlich nicht jeden Tag direkt bei einen Gipfelkreuz vorbei und die danach folgende Abfahrt ist vermutlich mit der Abfahrt in Bad Goisern von der Rossalm zum Gosausee die schnellste Abfahrt in Österreich, für alle Geschwindigkeitssüchtigen natürlich ein Traum!! Danach geht`s in die Ramsau, dort muss man neben der Skisprungschanze hoch fahren, auch nicht gerade flach dieser Anstieg wie sich jeder vorstellen kann, doch dafür folgt ein traumhaftes Teilstück mit sehr hohen Trail Anteil, bevor man noch auf die Reiteralm hochradeln darf und nach einer weiteren schnellen Abfahrt wieder die selben letzten Kilometer in`s Ziel wie am Vortag hat..
Gott sei Dank folgte am dritten Tag eine etwas entspanntere Etappe.. Am Anfang ging es ständig auf und ab, dass ist zwar sehr hart für den Körper, aber ich liebe es, wenn ich mich nur auf mich, mein Bike und die Atmung in den Trails konzentrieren muss.. Gefolgt wurde dieses schnelle erste Teilstück vom gefühlt längsten Berg, 13 Kilometer nur bergauf auf den Hauser Kaibling und der große Nachteil von diesen Berg, man sieht fast immer wie weiiiiiiit man noch hoch muss.. :D Jedoch gibt`s auch hier wieder eine geniale Abfahrt, gefolgt von einen kurzen Anstieg und dann geht`s wieder in den BikePark, also alle die Steilkurven und kurze Sprünge lieben EIN TRAUM :)
Am letzten Tag steht schon traditionell das Bergzeitfahren von Schladming auf die Planai – 14Km 1200Hm – am Programm.. Was soll ich Euch dazu sagen, außer das es auch im dritten Anlauf wieder weh tat.. ;) Wichtig ist auf jeden Fall, dass man sich die Kraft gut einteilt, denn nach ca. der hälfte wird es richtig steil und anstrengend für ein paar Kilometer, kurz vor dem Ziel dafür wieder flacher und hier kann man dann, wenn man noch genug Energie hat, immer noch voll angreifen.. Der Ausblick beim ZIEL auf der Schafalm belohnt dann für alle Quälerein der letzten Tage!!
Ich war heuer zum zweiten Mal mit Michael Schiebanmoniuk im Team unterwegs, mit ihm war ich ja auch schon beim 4Islands unterwegs und wir konnten wieder super Ergebnisse erzielen und wurden schlussendlich 3. in der Gesamtwertung der ALPENTOUR TEAM-MEN Wertung!! :)

DANKE muss ich an dieser Stelle auch einmal meinen genialen Sponsoren sagen, alles am Bike und auch rund herum läuft perfekt – ohne den Sponsoren wäre es unmöglich!!!!
Materialtechnisch ein kleiner „Geheimtipp“ von mir, vll. schaust du dir die Produkte von CeramicSpeed einmal an.. ;)

ride on Lukas
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