28.09.2014, 19:09 Uhr

Supervolleys stehen in nächster Cuprunde

Walter Pellinger sieht sich die Spiele künftig von der Tribüne, nicht mehr von der Seitenline aus an. (Foto: Supervolley)
Am 18. Oktober beginnt für Enns die Meisterschaft gegen den geschlagenen Cup-Kontrahenten.

ENNS. Vieles ist neu bei Volleyball-Bundesligist Supervolley Enns. Nach mehr als zwei Jahrzehnten verabschiedete sich Walter Pellinger vom Tagesgeschäft des Bundesligisten. Der 56-Jährige wird als Vorstandsmitglied jedoch weiter Herzblut in den Klub stecken und auf Spielersuche sein sowie Sponsorengelder auftreiben. Mit Eva Marko übernimmt eine ehemalige Bundesliga-Spielerin den Trainerposten. Ihr stehen der St. Valentiner Erich König und Thomas Artner als Assistenten zur Seite.
Gleichgeblieben sind in Enns allerdings die finanziellen Sorgen und die damit verbundene dünne Kaderdecke. Im ersten Pflichtspiel der Saison, dem Cup-Heimspiel gegen die SG Union Waldviertel aus Arbesbach fiel dies noch nicht so stark ins Gewicht. Beim 3:0-Sieg der Ennser durften laut Cupregeln auch die Niederösterreicher ihre Legionäre nicht einsetzen. So zwang eine relativ eingespiele Ennser Mannschaft den Gegner zu mehr Eigenfehler. Walter Pellinger schwante auf der Tribüne allerdings, dass dies einer der wenigen Saisonsiege bleiben würde: "Wir brauchen spielerische Verstärkungen, sonst wird es ganz schwierig." Das erste Meisterschaftsspiel am 18. Oktober tragen die Supervolleys just bei der SG Waldviertel aus - dann haben die Arbesbacher wieder Verstärkung von ihren Legionären.
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