09.02.2018, 17:17 Uhr

Münchner Viktualienmarkt

Sankt Valentin: Lechner | Impressionen vom Münchner Viktualienmarkt mit seiner Größe von ca. 22.000 m² und den über 140 Läden und Ständen. Bei den Händlern bekommt man (fast) alles was das Herz begehrt.
Käse, Fisch, Fleisch, Wild, Geflügel, Gewürze, heimische sowie exotische Früchte, Gestecke, Blumen, frische Säfte und vieles mehr wird hier angeboten. Bei den Imbissständen gibt es allerlei Schmankerl, natürlich darf eine frische Weißwurst und eine frische „Maß“ nicht fehlen um den Tag zu retten ;-).
Bis 1807 gab es einen Handelsort für Getreide und landwirtschaftliche Erzeugnissen am Schrannenplatz, dem heutigen Marienplatz. Im Mai 1870 beschloss König Max I. Joseph den Marktplatz in die Nähe des Heilig-Geist-Spital zu verlegen bzw. zu erweitern. Als 1885 das Spital abgerissen und die Kirche Richtung Westen ausgebaut wurde nahm der Platz seine heutige Form an. Ab 1870 gibt es feste Stände, vorher wurden diese täglich neu vergeben.
Nachdem der Viktualienmarkt während des zweiten Weltkrieges durch Luftangriffen stark beschädigt wurde kam man von einem Wiederinbetriebnahme für kurze Zeit ab und überlegte in dieser besten Lage Münchens eine Hochhausanlage zu errichten. Diese Idee wurde jedoch von der Münchner Stadtverwaltung abgelehnt. Der Viktualienmarkt konnte nach alten Unterlagen rekonstruiert werden und wurde nach diesen wieder aufgebaut. Die bei einem Brand im Jahr 1932 fast völlig zerstört Schrannenhalle wurde im Jahr 2005 wieder neu errichtet.
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Marie O. aus Graz | 10.02.2018 | 19:01   Melden
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Hanspeter Lechner aus Enns | 10.02.2018 | 19:08   Melden
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