09.05.2016, 10:06 Uhr

"Wir wollen, dass es in St. Valentin weiterhin alles zu kaufen gibt"

Gerhard Ebner (Foto: BRS)
ST. VALENTIN. Mit Obmann Gerhard Ebner und seinen Stellvertretern Andreas Hoyer und Ernst Jordan an der Spitze wurde der Vorstand der Wirtschaftsinitiative Valentin vor kurzem auf drei Jahre wiedergewählt. Ebner erklärt im Gespräch, welche Projekte dem aktiven Verein in den nächsten Monaten beschäftigen werden.

BezirksRundschau: Es gab in den vergangenen Monaten eine Mitgliederbefragung. Was waren die wichtigsten Erkenntnisse?
Gerhard Ebner: 75 Prozent der 129 Mitgliedsbetriebe bewerten unsere Arbeit als sehr positiv. Sie sehen uns als die Ideenschmiede sowie als die überparteiliche Interessensgemeinschaft zur Förderung der Regionalität.
Die Hauptbeweggründe warum Firmen bei uns Mitglieder sind, sind in erster Linie das bestens funktionierende Netzwerken untereinander und zweitens das gemeinsame Bemühen die regionale Kaufkraftbindung zu halten

Welche Ansätze gibt es, die Kaufkraft zu halten?
Einerseits die erfolgreiche Westwinkelgutscheinaktion weiter auszubauen. Hier ein Dank an die Bevölkerung, den alleine in den letzten 4 Monaten wurden mehr als 20.000 Gutscheine gekauft.
Wir beschäftigen uns aber in einer Arbeitsgruppe weitere neue Kundenbindungsinstrumente zu entwickeln. Eine weitere Arbeitsgruppe hat das Ziel den Westwinkel auch Online zu positionieren.
Und eine weitere Arbeitsgruppe beschäftigt sich im allgemeinen, wie sich die regionale Wirtschaft im Dreieck der Städte Linz-Steyr-Amstetten aufstellen soll.

Sie sprechen immer wieder Arbeitsgruppen an.
Ja, das ist die Stärke der WIV. Wir haben derzeit zehn Arbeitsgruppen mit jeweils drei bis fünf Personen. Das heißt ein Drittel der Mitgliedsbetriebe sind nicht nur Mitglieder, sondern entwickeln aktiv im Sinne der Gemeinschaft Konzepte. Diese Gruppen beschäftigen sich mit strategischen Projekten, wie z.B. Lehrlingsfindung bzw. Attraktivität der Lehre herauszuarbeiten. Oder Gruppen die in Zusammenarbeit mit unserem Stadtmarketing Veranstaltungen planen.

Mit welchen Veranstaltungen kann man rechnen?
Am 30. Juni veranstalten wir die traditionelle Einkaufsnacht. Im September wird es ein gemeinsames Event der Wirtschaft geben rund um die Autoausstellung der heimischen Händler. Und der dritte Höhepunkt soll eine Veranstaltungsreihe rund um den Valentinstag sein.

Wie klappt die Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand?
Durch unseren regelmäßigen Gedankenaustauch mit der Stadtgemeinde und dem Stadtmarketing sind wir von den diversen Projekten wie Veranstaltungshalle im Vorfeld immer gut informiert. Wir versuchen uns bei diesen infrastrukturellen Maßnahmen einzubringen, um ein Ergebnis zu erreichen.
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