Saul - Oratorium von G. F. Händel

Das Oratorium „Saul“ entstand fast zeitgleich mit „Israel in Egypt“ 1738 und stellt den Beginn der bis 1752 dauernden „Oratorienphase“ Georg Friedrich Händels dar. Charles Jennens griff in seinem Libretto vorwiegend auf das Alte Testament (die beiden Bücher Samuel) zurück, nahm aber auch einige nichtbiblische literarische Vorlagen auf, so etwa das Epos „Davideis“ von Abraham Cowley. Bei den Orchesterinstrumenten griff Händel ins Volle: neben Streichern, Oboen, Fagotten, Trompeten und Pauken, kommen auch Posaunen und ein Glockenspiel „Carillon“ vor. Für die Uraufführung lieh sich Händel die größten in London verfügbaren Pauken aus, die damals im Tower standen.
Das Stück setzt mit dem Triumphgesang über den Sieg Davids über Goliath und die Philister ein. Ab diesem Zeitpunkt wächst der Neid und Hass Sauls auf David immer mehr. Es kommt so weit, dass David fliehen muss und sogar auf seinen eigenen Sohn Jonathan, der sich für David einsetzt, schleudert Saul seinen Speer. Der letzte Ausweg scheint ihm die Hexe von En-Dor zu sein, die er aufsucht, um den Geist des verstorbenen Propheten Samuel zu beschwören. Dieser prophezeit ihm, dass Saul und sein Sohn zusammen in der nächsten Schlacht sterben werden. Das Oratorium endet nach dem Trauergesang auf den toten König und die gefallenen Israeliten mit dem Blick auf den neuen König David, der das Volk Israel in eine glänzende Zukunft führen möge.

Ausführende:
Eva Maria Amann, Sopran
Maria Erlacher, Sopran
Markus Forster, Altus
Richard Resch, Tenor
Wilfried Rogl, Tenor
Ivan Benitez, Tenor
Matthias Winckhler, Bass
Oliver Sailer, Bass

Chor der Stiftsmusik Stams
Chor „Sänger ohne Grenzen“
Orchester „Paluselli Consort Stams“
Michael Anderl, Musikalische Leitung

Eintritt: Kategorie A € 28,-/ Kategorie B € 23,-
Kinder bis 14 Jahre frei – Platzkarte erforderlich

Karten sind über www.oeticket.com oder im Haus der Musik an der Kassa erhältlich

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