Tagung: Gelehrsamkeiten im Streit. Text- und Lebenspraktiken im langen 18. Jahrhundert

13. Juni 2019
14:30 - 18:30 Uhr
Atelier im KunstQuartier, Bergstr. 12a / 1. OG, 5020, Salzburg

Künste und Wissenschaften sind im frühneuzeitlichen Europa auf ein gemeinsames diskursives Fundament von Gelehrsamkeit bezogen. Mit dem Ende der res publica literaria im 18. Jahrhundert als verbindlichem Framework künstlerischer, literarischer und wissenschaftlicher Kommunikation wird zunehmend problematisch und aushandlungsbedürftig, was nun als Gelehrsamkeit gelten kann. Die daran historisch anschließende Pluralisierung und Dynamisierung von Gelehrsamkeit am Übergang zur Moderne bildet das thematische Zentrum der Tagung. In der interdisziplinären Beschreibung von sich ausdifferenzierenden Praktiken der Formierung, des Vollzugs und der Äußerung von Gelehrsamkeit, sollen jene Transformationsprozesse untersucht werden, in denen sich die Professionalisierung einzelner Disziplinen vollzieht, sich korrelierende gelehrte Arbeits- und Lebensweisen etablieren und entsprechende wissenschaftliche und künstlerische Habitus ausbilden.

Tagung im Rahmen der Arbeitsgespräche zur Aufklärungsforschung (#AGAF), ÖGE 18.

PROGRAMM

14:30-15:00 Begrüßung, Einführung
15:00-15:45 Heinrich Bosse (Freiburg): Die Sprachen in der Republik der Gelehrten
15:45-16:30 Thomas Fuchs (Leipzig): Verlage, Bibliotheken, Zensur. Die Beschreibung von Gelehrsamkeit in Leipzig im späten 18. Jahrhundert

Kaffeepause

17:00-17:45 Katrin Löffler (Göttingen): Wider die »hefftigen Expressionen«. Gelehrte und Streitkultur im Diskurs der Gelehrten Journale
17:45-18:30 Anne Purschwitz (Halle/Saale): Im Netz des (gelehrten?) Wissens – Die Halleschen Zeitungen und Zeitschriften der Aufklärungsepoche (1688–1815)

Organisation, Konzeption: Thomas Assinger, Daniel Ehrmann (FB Germanistik)
Information: Silvia.Amberger@sbg.ac.at // Tel. +43-662-8044-2377
Bildnachweis: Johann Michael Rottmayr, Allegorie auf das Mäzenatentum der Familie Harrach, 1711, Fresko, Detail, Schöne Galerie, Prunkräume, Residenz zu Salzburg. Aufnahme: Fotostudio Ghezzi, Oberalm

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