KABALE und LIEBE von Friedrich Schiller

Andreas Patton spielt den "Miller" (c) Lalo Jodlbauer
  • Andreas Patton spielt den "Miller" (c) Lalo Jodlbauer
  • hochgeladen von Claudia Raidl

ST. PÖLTEN. Regiewechsel bei „Kabale und Liebe“: Leider musste Regisseur Stefan Rottkamp aus gesundheitlichen Gründen die Inszenierung von „Kabale und Liebe“ abgeben. Wir freuen uns, dass wir stattdessen Alexander Charim gewinnen konnten, der bereits zwei Mal sehr erfolgreich am Landestheater Niederösterreich inszeniert hat. Für seine Inszenierung von „Lichter der Vorstadt“ nach Aki Kaurismäki erhielt er 2016 einen Nestroy-Preis für die beste Bundesländer Aufführung, eine Nominierung bekam er 2015 für seine Inszenierung von Grillparzers „Weh dem der lügt“.

Außerdem freuen wir uns sehr, den vielfach ausgezeichneten Schauspieler Andreas Patton, bekannt aus Theater, Film und Fernsehen, als Gast dabei zu haben. Er wird die Rolle des „Miller“ übernehmen.

Bei Schiller ist die große Liebe von einem Tag auf den ande­ren keine Angelegenheit der Herzen mehr, sondern ein spannungsgeladenes Politikum. Ferdinand liebt Luise und Luise liebt Ferdinand. Aber die beiden Liebenden trennt ihre soziale Herkunft. Ferdinand entstammt dem Adel, Luise kommt aus dem Bürgertum. Eine Verbindung über Standes­grenzen hinweg kommt weder für Luises Eltern noch für Ferdinands Vater, Präsident von Walter, infrage. Im Gegen­teil: Um seinen Einfluss bei Hofe zu vergrößern, will der Prä­sident seinen Sohn mit Lady Milford, der Mätresse des Her­zogs, verheiraten. Ferdinand lehnt sich jedoch gegen seinen Vater auf. Je mehr sich die gesellschaftlichen Instanzen gegen die Liebe der beiden stemmen, umso mehr fühlen sich Ferdinand und Luise verbunden. Schließlich werden die beiden Liebenden Opfer einer Intrige des Präsidenten und seines Sekretärs Wurm. Angesichts der Willkür des Es­tablishments und einer unversöhnlichen Elterngeneration setzen sie ein fatales Zeichen ...

Mit 23 Jahren verfasste Schiller sein bürgerliches Trauerspiel als jugendliche Kampfansage gegen die Vätergeneration und die herrschende Ständegesellschaft. Wie in allen Epochen, die von großen Veränderungen geprägt sind, schreibt auch heute wieder die junge Generation kompromisslos ihre Forderung nach einer besseren Welt auf ihre Fahnen.

Die Premiere findet am 28. Mai 2021 um 19.30 Uhr statt. Weitere Vorstellungen sind am 29. Mai und am 11. Juni 2021 zu sehen. Weitere Infos: www.landestheater.at

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