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Drei Poster gegen das Insektensterben -gratis download

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  • Foto: @Marion Janos @Andreas Pospischil DIE UMWELTBERATUNG
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DIE UMWELTBERATUNG stellt Bienen- und Schmetterlingsarten vor und informiert, welche Tiere worauf fliegen.
Insekten brauchen unsere Unterstützung. Welche Pflanzen sich für Wildbienen besonders gut eignen, was man für Schmetterlinge am Balkon und im Garten tun kann und welche Insekten dann zu Besuch kommen, zeigt DIE UMWELTBERATUNG in drei Postern. Download und Bestellung der Poster auf www.umweltberatung.at/poster-gegen-insektensterben

Das Insektensterben hat komplexe Ursachen. Chemikalieneinsatz und Monotonie auf landwirtschaftlichen Flächen und in Gärten gehören dazu. „Genau hier setzen die soeben aktualisierten Poster an — mit reichlich Anregungen zum insektenfreundlichen Gärtnern bis zum Bienenparadies im Balkonkisterl, ohne Pestizide und mit Tipps zur Pflanzenauswahl“, sagt Mag.a Sophie Jäger-Katzmann, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Das Poster „Bunte Bienenweiden“ stellt 28 Pflanzen vor, die Bienen besonders viel Nahrung bieten. Das Poster „Vielfalt der Bienen“ zeigt 28 heimische Wildbienenarten und gibt Tipps zur Förderung von Insekten. Das Poster „Schmetterlinge — Zauber der Natur“ wurde kindgerecht überarbeitet und portraitiert 35 Schmetterlingsarten. Es zeigt auch die Metamorphose eines Schmetterlings vom Ei bis zum fertigen Falter und Tipps zur Förderung der bunten Flatterer.

Was kann jede/r Einzelne tun?
Aufgeräumte Gärten mit grünem Rasen und Thujenhecken bieten Insekten genauso wenig Nahrung wie Balkonkisterl mit Pflanzen, die weder Nektar noch Pollen produzieren. Wenn dazu noch Pestizide eingesetzt werden, um Schädlinge und Unkraut zu bekämpfen, schadet man nicht nur den Insekten und allen anderen Tieren, sondern schlimmstenfalls auch sich selbst! Verzicht auf chemisch-synthetische Spritzmittel, und ein wenig Wildnis im Garten und auf der Terrasse machen weniger Arbeit und helfen den Insekten.

Brennnesseln beispielsweise bieten den Raupen vieler Schmetterlinge Nahrung und können in einem wilden Eck stehen bleiben. Diverse Kleearten, Disteln, Natternkopf und Beinwell versorgen Bienen, Schmetterlinge und auch Vögel mit Nahrung. Heimische Laubgehölze wie Weiden, Dirndlstrauch und Schlehe sind aufgrund ihrer vielen Blüten von besonders großem Nutzen für Insekten.

Futter für die Blütenbesucher

Nahrungsmangel ist eine der Ursachen für den Rückgang von Insekten. Wer Insekten fördern möchte, bietet viele verschiedene ungefüllte Blüten mit reichlich Nektar und Pollen im Garten oder auf dem Balkon an. Keine Nahrung hingegen finden die Insekten in gefüllten Blüten. Bei diesen wurden die Staubgefäße durch Züchtung reduziert, sie haben dadurch wesentlich mehr Blütenblätter.

Welche Pflanzen wann ihre Blütezeit haben, zeigt das Poster „Bunte Bienenweiden“. Am besten wählt man die Bepflanzung so aus, dass Insekten die ganze Saison hindurch Nahrung finden. Mit Kübel- und Kletterpflanzen können auch versiegelte Innenhöfe zu einer Oase für Insekten im verbauten Gebiet werden. Blühende Gewürzpflanzen wie Dill, Liebstöckel, Salbei, Melisse, Thymian oder Lavendel passen auch ins Fensterkisterl. Sie bringen Aroma auf unseren Teller, ihre Blüten decken Insekten den Tisch.

Eine große Pflanzenvielfalt ermöglicht vielen verschiedenen Arten zu überleben. Denn manche Wildbienenarten oder Schmetterlingsraupen sind bei ihrer Ernährung auf eine einzige heimische Pflanzenart angewiesen.

Information
Die Poster „Bunte Bienenweiden“, „Vielfalt der Bienen“ und „Schmetterlinge — Zauber der Natur“ gibt es auf www.umweltberatung.at/poster-gegen-insektensterben zum Herunterladen und Bestellen. Der Download ist kostenlos, bei der Bestellung fallen 2,40 Euro Versandkosten an.

Individuelle Fragen zum naturnahen Gärtnern und zur Förderung der Insekten im Garten und am Fensterbrett beantwortet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline 01 / 803 32 32.

Die Poster wurden mit Unterstützung von Biene Österreich, Wiener Umweltschutzabteilung — MA 22 und Wiener Umweltanwaltschaft erstellt.

DIE UMWELTBERATUNG ist eine Einrichtung der Wiener Volkshochschulen, basisfinanziert von der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22.

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