Unfallkrankenhäuser
Spitäler rücken näher zusammen

Christian Fialka (r.) vom Meidlinger Unfall leitet gemeinsam mit Stellvertreter Thomas Hausner das Traumazentrum.
  • Christian Fialka (r.) vom Meidlinger Unfall leitet gemeinsam mit Stellvertreter Thomas Hausner das Traumazentrum.
  • Foto: AUVA/Godany
  • hochgeladen von Karl Pufler

Das Traumazentrum des Meidlinger Unfallspitals und des Lorenz Böhler Spitals arbeiten künftig verstärkt mit dem Kaiser Franz Josef Spital und dem Donauspital zusammen.

WIEN. Zwei "Gesundheitsbrücken" werden in Wien entstehen: Die beiden Unfallkrankenhäuser Meidling und Lorenz Böhler, beide AUVA-Häuser, arbeiten künftig verstärkt mit dem Kaiser-Franz-Josef und dem Donauspital zusammen, die zum Krankenanstaltenverbund (KAV) gehören.

Ziel ist es, die Patienten-Versorgung und die Kapazitäten der Spitäler zu optimieren. Noch ist wenig fixiert, denn die genauen Eckpunkte der Zusammenarbeit werden die Ärzte erst gemeinsam erarbeiten.

Was bleibt

Was gleich bleibt: Bei einem Unfall können ambulante Patienten, also Verletzte, die selbst ins Spital kommen können, die Traumazentren in Meidling und Brigittenau auch weiterhin besuchen wie bisher.

Was sich ändert

Die größten und wichtigsten Änderungen bleiben für die meisten Patienten wohl unsichtbar. So werden das Meidlinger Unfall und das Kaiser-Franz-Josef-Spital ihre bisherige Zusammenarbeit noch verstärken.

Dabei ist angedacht, die Konsiliar-Leistungen krankenhausübergreifend zu bündeln. Was so sperrig klingt, bedeutet, dass die Fachärzte gemeinsam über die beste und erfolgversprechende Heilungsmethode beraten.

Zusammenarbeit von Spitälern: Was sagen Sie dazu?

Auch im Bereich Anstaltsapotheke sowie Ausbildung wird besprochen, wie man gemeinsam Verbesserungen herbeiführen kann. Dabei ist keinesfalls ein Ärzte-Abbau angedacht, so aus dem Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker. Er veweist darauf, dass ganz im Gegenteil heuer in Wien eine Mehr-Aufnahme von 250 Ärzten am Programm steht.

Erstversorgungszentrum

Für das Lorenz Böhler in der Brigittenau ist geplant, es zum Zentrum für ambulante Erstversorgung zu machen. Dafür soll es zu Wiens größter Ambulanz ausgebaut werden. Schwerpunkt der Arbeit wird weiterhin auf der Behandlung der Unfallopfer liegen.

Geprüft wird eine Zusammenführung der stationären unfallchirurgischen Versorgung mit dem Donauspital. Wie das letztendlich genau aussieht, ist noch in Diskussion.

Mehr Betten fürs Böhler

Eine Möglichkeit stellt der Ausbau des Donauspitals dar. Ziel wäre es, die traumatologische Versorgung im Nordosten der Stadt weiter zu steigern. Eine künftige Schließung eines der Spitäler, wie es Gerüchte bereits wissen wollten, stehe aber keinesfalls im Raum. Ganz im Gegenteil, es wird an eine Ausweitung der Bettenanzahl im Lorenz-Böhler-Spital gedacht.

Die Intention der "Gesundheitsbrücken" ist es, die Synergien zwischen den Spitälern zu verstärken und die Gesundheitsversorgung insgesamt zu verbessern.

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