Wien-Favoriten
Aufregung um Schleife der 6er Bim

"Hier keine Bim" fordern die Anrainerinnen Susanna Schlögel (l.) und Sonja Mertz sowie FPÖ-Bezirksvize Michael Mrkvicka.
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  • "Hier keine Bim" fordern die Anrainerinnen Susanna Schlögel (l.) und Sonja Mertz sowie FPÖ-Bezirksvize Michael Mrkvicka.
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Anrainer wehren sich gegen eine Lösung, die die Straßenbahnlinie 6 durch die Puchsbaumgasse. Sie fürchten sich vor vermehrten Straßenlärm, den Verlust von Stellplätzen und dass Bäume der Linie weichen müssten.

FAVORITEN. Rund 700 Unterschriften hat Sonja Mertz bereits gesammelt. Die Favoritnerin macht sich dafür stark, dass die Straßenbahnlinie 6 nicht ihre Umkehrschleife über die Puchsbaumgasse zieht.

"Das ist viel zu eng und zu gefährlich", ist sich die Favoritnerin ihrer Sache sicher. Auch Susanna Schlögel kämpft gegen eine mögliche Linienführung entlang der alten Ankerbrotfabrik an. "Das ist hier eine verkehrsberuhigte Zone, wo auch viele Kinder unterwegs sind."

Radweg und Kreuzung

Ein Radweg und der Schulweg, der hier über die Absberggasse führt, sind für die beiden Anrainerinnen ebenfalls Grund genug, dass die Linienführung hier ein Fehler wäre. "Jetzt ist das Ganze ein ruhiges Gebiet."

Die beiden fürchten sich vor einer lärmigen Zukunft. Unterstützung erhalten die beiden von FPÖ-Bezirksvize Michael Mrkvicka. Er sorgt sich besonders um die Bäume und die Parkplätze: "Die müssen unbedingt erhalten bleiben."

Keine Variante fix

Die Umkehrschleife für die Linie 6 wird notwendig, da im nächsten Jahr eine Umstellung der Bimlinien nach Simmering erfolgt. So wird der 6er bei der Absberggasse wenden und wieder Richtung Stadt fahren, während der ehemalige 67er zum 11er wird und voraussichtlich über die Quellenstraße und Absberggasse nach Simmering fährt.

Laut Wiener Linien ist zurzeit noch keine genaue Linienführung fixiert. Geplant ist allerdings, dass die neuen Strecken Mitte nächsten Jahres bereits befahren werden. Welche genau, werde zurzeit mit dem Bezirk besprochen.

Öffi zum Böhmischen Prater

"Die Variante, die derzeit überlegt wird, erscheint als verträglichste", weiß Bezirksvorsteher Marcus Franz. "Es gibt fast keinen Stellplatzverlust und nur zwei Bäume müssten einem Haltestellenbereich weichen."

Diese Variante hätte auch den Vorteil, dass die Bim nahe bis zum Böhmischen Prater herankommen würde. Das letzte Stückerl zum "kleinen Vergnügen" würde dann ein Öffi-Bus zurücklegen. Um die Kreuzung Puchsbaumgasse/Absberggasse zu entschärfen, würde eine Ampel errichtet. Auch kämen auf der Linie 6 Flüstergarnituren wie ULF und Flexity zum Einsatz.

"Hier keine Bim" fordern die Anrainerinnen Susanna Schlögel (l.) und Sonja Mertz sowie FPÖ-Bezirksvize Michael Mrkvicka.
"Hier keine Bim" fordern die Anrainerinnen Susanna Schlögel (l.) und Sonja Mertz sowie FPÖ-Bezirksvize Michael Mrkvicka.
Autor:

Karl Pufler aus Favoriten

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