Nachbarschaftstag
Ein Frühstück mit Musik für die Nachbarn

Die Kinder des Superar-Chors der Volksschule Laimäckergasse bei ihrem Mitmach-Lied.
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  • Die Kinder des Superar-Chors der Volksschule Laimäckergasse bei ihrem Mitmach-Lied.
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Mit einem kleinen Fest wurde in Favoriten der Nachbarschaftstag eingeläutet. Mit dabei der Hilfswerk Chor, ein Kinderchor, Pirron und Knapp vom Hilfswerk und viele Nachbarn.

FAVORITEN. Das "Frühstück in Favoriten" stand unter einem guten Stern: Nach mehreren Regentagen lichtete sich der Himmel rechtzeitig, um den kommenden Nachbarschaftstag im Freien am Keplerplatz vorzufeiern.

Mit guter Stimmung kamen von Favoritens Bezirksvorsteher Marcus Franz über die Grätzelpolizisten bis hin zu vielen "Nachbarn" rund 100 Menschen, die mit Kipferln vom Anker und Musik frühstückten und miteinander redeten. Mit dabei auch Passanten, die zufällig vorbeischauten und mitmachten.

Gospelchor und Kinder-Singen

Der Favoritner Gospelchor startete mit kirchlichen Liedern und dem alten Schlager "Tulpen aus Amsterdam". Dann sangen die Schüler der Volksschule Laimäckergasse, Teil des Chor Superar", etwa Mozarts kleine Nachtmusik und Beethovens "Ode an die Freude". Zum Schluss gab es ein Mitmach-Lied – und die Kinder gaben die Bewgungen vor, die von den begeisterten Zuhörer nachgemacht wurden.

Als Abschluss brachten zwei Künstler vom Hilfswerk zwei Lieder von Pierron und Knapp – wie etwa das "Tröpferlbad". Vor allem die älteren Semester waren von dem Musik-Wort-Kabaret mit Gitarre begeistert.

Gefeiert wurde der Nachbarschaftstag, der am Freitag, 24. Mai 2019, bereits zum zwölften Mal in Wien stattfindet. Begrüßt wurden alle von Gastgeber Bezirksvorsteher Marcus Franz (SPÖ), der die Idee des Events so beschreibt: "Beim Nachbarscahftstag geht es darum, einander ,Hallo' zu sagen. Indem man miteinander spricht, entstehen gute Ideen, wie wir unsere Bezirke gemeinsam zum Aufblühen bringen."

200 Veranstaltungen

Heuer gibt es am 24. Mai über 200 Veranstaltungen in ganz Wien zum Nachbarschaftstag. Das Angebot reicht vom Kasperltheater über Chorkonzerte bis zum Tischtennisturnier.

Das Ziel des Nachbarschaftstags ist die Solidarität und Gastfreundlichkeit unter Wiener Nachbarn zu stärken. "Feiern Sie mit uns das Fest der Nachbarschaft und nützen sie die Gelegenheit, ihre Nachbarn kennenzulernen", lud Stefan Almer, Regionalstellenleiter der Stadt Wien-Integration und Diversität zum Mitmachen ein.

Johann Seidl, der Wiener Hilfswerk-Vize-Geschäftsführer, dankte im Namen der Hilfswerk-Nachbarschaftszentren allen teilnehmenden Organisationen: "Der Nachbarschaftstag lebt vom bunten Miteinander – und so zeigen auch alle teilnehmenden Organisationen, dass das Miteinander wichtig ist."

Zur Sache

Der Nachbarschaftstag wurde erstmals vor 20 Jahren im 17. Pariser Bezirk ins Leben gerufen. Mit diesem Essen auf der Straße, das am Anfang stand, sollte der Kampf gegen die Anonymität in der Großstadt starten. Inzwischen wird das Fest jährlich in über 1.000 Städten Europas statt. Hier finden Sie alles zum Nachbarschaftstag 2019.

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