Favoritnerin dankt für Rettung
Lebensretter bei Kaffee und Roulade

Die beiden Retter Roman Knoll (l.) und Richard Laschke mit Renate Weingartner.
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  • Die beiden Retter Roman Knoll (l.) und Richard Laschke mit Renate Weingartner.
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Durch schnelles Handeln konnte die Favoritnerin Renate Weingartner überleben.

Der Tag hat für Renate und Erich Weingartner ganz normal begonnen: Sie sind aus der Per-Albin-Hansson-Siedlung weggefahren, um am Bauernhof einzukaufen. Doch nach den ersten Kurven fühlte sich Renate Weingartner nicht gut: ein Taubheitsgefühl im Arm.

Ihr Mann drehte umgehend um und fuhr wieder zurück nach Hause. Die 70-Jährige hat bereits vor einigen Jahren zwei Schlaganfälle überlebt. Seit damals achten die beiden sehr auf jedes kleinste Anzeichen, um einen weiteren verhindern zu können. Und die Entscheidung zurückzufahren war richtig: Zu Hause angekommen bekam Renate Weingartner Lähmungserscheinungen.

Wichtige fünf Minuten

"Ich hatte in den Lippen kein Gefühl mehr, konnte die linke Hand nicht mehr bewegen", erinnert sie sich. Ihr Mann rief sofort die Rettung an und fünf Minuten später standen Richard Laschke und Roman Knoll vor der Tür.
"Die beiden waren so schnell da, ich bin sicher, dass sie mir das Leben gerettet haben", bedankt sich Renate Weingartner. Die beiden Sanitäter fuhren nach den ersten Checks mit der Patientin gleich los. Richtung AKH war der Favoritnerin aber nicht recht. "Bei meinen Schlaganfällen war ich in der Rudolfstiftung. Mit den Ärzten war ich zufrieden und wollte wieder dorthin."
Sie hatte Glück im Unglück: Zwar hatte die Rudolfstiftung kein freies Bett, aber die Behandlung im AKH war ausgezeichnet.

Es war ein Aneurysma

"Es hatte sich ein Aneurysma gelöst", erzählt Renate Weingartner ein paar Tage später. Als Dankeschön lud sie ihre beiden Lebensretter zu Kaffee und Roulade ein. "Die Süßigkeit hat mein Mann selbst gemacht", erzählt sie Richard Laschke und Roman Knoll. Erich Weingartner hatte in der Pension zu kochen begonnen. "Ich hab’s einfach probiert und es hat allen geschmeckt. Also bin ich beim Kochen geblieben", verrät er sein "Rezept zum Munden". Den Rettern hat es auch #+geschmeckt.

Positive Weltsicht

Beim Abschied konnten die Sanitäter noch etwas von dem Favoritner Ehepaar mitnehmen: Die positive Energie, die die beiden ausstrahlen. So blickt die 70-jährige Schlaganfall-Patientin mit Zuversicht in die Zukunft – auch wenn sie zurzeit nicht in ihr Lieblings-Urlaubsland Italien fahren kann.
Und ihr Mann, der beinahe blind ist, steht ihr liebevoll bei. Trotz der Schicksalsschläge, die das Paar bisher erlitten hat, meint er zu ihrer gemeinsamen Situation: "Es soll uns nichts Ärgeres passieren."

Die beiden Retter Roman Knoll (l.) und Richard Laschke mit Renate Weingartner.
Die beiden Retter Roman Knoll (l.) und Richard Laschke mit Renate Weingartner.
Autor:

Karl Pufler aus Favoriten

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