Wiener Museen
Leopold Museum; Kokoschka - Verfolgung und Emigration

1931 noch in Wien
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Kokoschka wurde nicht wegen seiner Herkunft, sondern wegen seiner "entarteten" Kunst von den Nazis verfolgt. Er malte nämlich keine pralle, gesunde, fruchtbare Blondinen mit lachenden Kindern, auch keine muskulösen Arbeiter oder heldenhafte Soldaten als Werbung für die Nazis. Die Nazis haben diesen Sozialkitsch zu Kunst erhoben - nicht unähnlich der stalinistischen Kunst etwa zur selben Zeit. Kokoschka hat - wie bereits geschildert - in die Köpfe und Seelen geschaut und das Wesentliche seiner Modelle dargestellt. Das war Grund für Verfolgung. Ich hoffe, dass es nie wieder zu solcher (und anderer) politischer Diskriminierung kommt. - In der Emigration, zuerst in Prag, dann in London, malte er weiter Landschaften und Menschen, etwa Olda, die Pragerin, die er bald heiratete und mit der er fortan lebte; aber auch Plakate, Flugzettel gegen Krieg, gegen Ausbeutung, gegen Verfolgung. Er hatte humanistische Ideale und war aktiv, um sie zu verwirklichen. Er hörte damit nach dem Ende des 2.Weltkrieges auch nicht auf.

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