Rezept Grüner Kuchen

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Was mache ich mit einem Sackerl getrockneter Kiwis, die wunderschön grün sind, aber so hart, dass man nicht hineinbeißen kann? Ich vermahlte sie in der Küchenmaschine zu groben Bröseln, und aus eine Laune heraus tat ich dasselbe mit meinen getrockneten Apfelschalen* von 3 Äpfeln. Die waren nicht hart genug für die Maschine, also habe ich sie für 30 Minuten in den Tiefkühler gesteckt und erst dann zu Bröseln verarbeitet.
Daraus wird ein fruchtiger Kuchen, dachte ich, allerdings wieder ohne präzise Mengenangaben - man muss sich einfach trauen.
Ich zerquirlte 2 ganze Eier mit 4-5 EL Kristallzucker, schaufelte so 4 EL Sauerrahm dazu, rührte die Fruchtbrösel hinein und dann so viel griffiges Mehl, dass es ein ziemlich dickflüssiger Teig wurde. Ich gab dann noch 1 TL Küchennatron (oder Backpulver) dazu, goss die Masse in eine Kuchenform und buk es bei 200 Grad Umluft bis zur Stricknadelprobe, darauf achtend, dass der Teig oben nicht schwarz wird.
Nun habe ich einen verblüffend grünen fruchtigen Kuchen. Man könnte ihn auch mit Zitronenmarmelade bestreichen.
(*Mein Opa hat die Äpfel sorgsam geschält und die lange Schlange der Apfelschale auf der eisernen Herdplate getrocknet. Das duftete gut, und nachher konnte man lange daran knabbern. Ich denke an meinen Opa und esse die Apfelschalen immer mit großem Genuss, meistens schäle den Apfel gar nicht.)

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