„Unser Bus muss bleiben!“

Anna Bernthaler kämpft um kürzere Intervalle des Grätzelbusses.
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  • Anna Bernthaler kämpft um kürzere Intervalle des Grätzelbusses.
  • hochgeladen von Karl Pufler

Weniger Busse, Fahrten nur bis 20 Uhr und Einstellung am Wochenende sowie feiertags: Die Bewohner der Wienerberg-City wehren sich.

Mit 1. September übernehmen die Wiener Linien die Buslinie 7B von der Firma Pletter. Mit diesem Datum soll auch eine Verschlechterung der Fahrzeiten einhergehen.

7B entfällt am Wochenende
Zwischen 10 und 13 Uhr werden die Intervalle auf 20 Minuten ausgeweitet. Nach 20 Uhr sowie am Wochenende und an Feiertagen wird die Linie eingestellt.
Dagegen formiert sich nun in der Wienerberg-City und der Umgebung Widerstand. Der Bus 7B fährt als einziges Öffi durch die Wienerberg-City.

60 Fahrgäste pro Bus
„Die Linie 7B soll noch öfter fah­ren, nicht seltener“, fordert die Anrainerin Anna Bernthaler.

Die Wiener Linien zeigen sich davon unbeeindruckt. In den Spitzenzeiten bleibe ein Intervall von sieben bis acht Minuten erhalten. Um die 60 Fahrgäste pro Bus nutzen vor 10 Uhr und zwischen 13 und 20 Uhr diesen Service, zählten die zukünftigen Betreiber.

Ein Kilometer Fußmarsch
Am Wochenende und an Feiertagen wären es nur fünf Personen pro Fahrt, so die Wiener Linien. Dafür würde sich der Betrieb nicht lohnen.

„Der Weg durch die ganze Wienerberg-City bis zur nächsten Busstation beträgt rund einen Kilometer“, weiß Bernthaler. Die 75-Jährige kämpft weiterhin für den Erhalt der Linie. Der Bezirk steht ihr dabei zur Seite. Alle Parteien haben sich gegen eine Verschlechterung der Fahrzeiten ausgesprochen.

Wienerberg City in Zahlen und Fakten
• 95.000 Quadratmeter ­Wohnfläche
• 115.000 Quadratmeter ­Bürofläche
• rund 3.000 Bewohner
• rund 8.000 Menschen arbeiten in der Wienerberg-City

Anna Bernthaler kämpft um kürzere Intervalle des Grätzelbusses.

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