Antwort auf die Koranverteilung: Gehet hin in alle Welt

Ganz ehrlich, Freunde, irgendwie bin ich immer wieder überrascht darüber, dass wir Christen darüber erstaunt wirken, dass sich die Menschen anderseitig orientieren, wenn wir dem Auftrag Jesus: „Gehet in in alle Welt und sagt es allen Völkern“ nicht nachkommen.

Mt 28,19
Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes

Das Problem, welches unsere Welt heute zu Tage hat, ist doch nicht, dass Andersgläubige von ihrer Sicht aus über Gott erzählen und das kann, wie es unsere Politik heute zu Tage immer mehr erkennt, in Fällen wie der IS oder der Salafisten durchaus auch gewalttätig sein, sondern dass dies die einzige Form ist, wie die Menschen von Gott erfahren.

Das außer den Zeugen Jehovas, die schon seit Jahren auf den Straßen stehen und den Wachturm verteilen, die anderen christlichen Gemeinschaften für die Allgemeinheit nicht zu sehen sind. Wir nicht zu den Menschen gehen um ihnen von Jesus und von Gott zu erzählen. Die Allgemeinheit daher überhaupt keinen Vergleich hat.

Wo sind die Strassenevangelisationsteams der römisch-katholischen oder die der evangelischen Kirche?

Ich sage daher den meisten Menschen, welche mich auf die Koranverteilungen ansprechen, eigentlich immer nur das Gleiche:

Wenn ich Hunger habe, auch geistigen Hunger und vor mir liegt ein Apfel mit roten Backen, eine Banane und eine vertrocknete Orange auf dem Tisch, ja dann kann ich mich entscheiden, welche der Früchte ich essen will.

Liegt aber nur die Orange vor mir auf dem Tisch, ja dann kann ich mich letztlich auch nur für die Orange entscheiden. Oder ich werde hungrig bleiben.

Kein Wunder also, dass die Menschen zu der Orange greifen.

Unser Problem ist es also nicht, dass die Salafisten ihre Orange auf den Tisch legen, sondern das wir vergessen haben die Banane und den Apfel mit den roten Backen daneben zu legen und sich die Menschen also das nehmen könnten, was in unseren Augen besser ist.

An uns Christen liegt es, der Bibel, den Worten Jesu endlich zu folgen. Endlich ein wenig radikaler, ein wenig aktiver zu werden. Hinauszugehen in alle Welt und es aller Kreatur zu erzählen: Ja, das Jesus lebt. Das jeder von uns ein ewiges Leben hat und zwar in Nächstenliebe.

Mk 16,15
Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.

Das Problem also ist nicht, dass die Salafisten es tun, sondern das wir es nicht tun.

Ja, Du, Jesus braucht Dich!

Amen.

Autor:

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