Zwist um Süden Favoritens
Oberlaa muss ein Dorf bleiben

Das Grätzel um die Kirche und Volksschule Oberlaa ist eine Schutzzone. Hier muss der dörfliche Charakter erhalten werden.
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Die Diskussion um eine mögliche Verbauung des Südens in Favoriten geht in die nächste Runde.

FAVORITEN. Vom Laaerberg an gestaltet sich Favoriten immer ländlicher. Gerade ab dem Bereich An der Kuhdrift bis hin zu Oberlaa und Rothneusiedl glaubt man nicht mehr, in einer Großstadt zu sein, sondern in einem kleinen Dorf.

Seit einiger Zeit gibt es den Plan, bestimmte Grätzel im Süden Favoritens für die Stadtentwicklung zu nutzen.

Mitbestimmung fix

So wird auch immer mehr in Oberlaa und Umgebung gebaut. In der Folge gründete sich die Bürgerinitiative "Lebensraum Oberlaa", die für den Erhalt der dörflichen Strukturen eintritt. Als ersten Erfolg wurde eine Bürgerbeteiligung zugesagt und es gibt seit 7. November eine von Vizebürgermeisterin Birgit Hebein (Grüne) auf drei Jahre veranlasste Bausperre.

Diese betrifft den Bereich östlich der Himberger Straße und südlich der Donauländebahn. Hier sind alle derzeit bebauten Bereiche betroffen.

Ausweitung gefordert

Der Favoritner Gemeinderat Stefan Berger (FPÖ) ist damit nicht zufrieden. Er fordert, dass der dörfliche Charakter erhalten bleibt und weist darauf hin, dass eine Bausperre auch weiterhin Bautätigkeit erlauben würde. Man braucht eine Genehmigung des Planungsausschusses, aber nicht nur für Mehrparteien-Häuser, sondern sogar für überdachte Auto-Stellplätze.

Dazu nachgefragt heißt es aus dem Büro der Vizebürgermeisterin, dass vor der Entscheidung eine Stellungnahme des zuständigen Gemeinderats-Ausschusses einzuholen ist. Außerdem dürfen die angestrebten Ziele der Stadtplanung durch etwaige Bauten oder Abrisse nicht unerreichbar werden. Sprich: Wenn man den Dorfcharakter erhalten will, darf kein Hochhaus genehmigt werden.

Kurpark und Kuhdrift

Ausgenommen von der derzeitigen Bausperre sind allerdings der Bereich der Fontanastraße beim Kurpark sowie An der Kuhdrift. Für diese Grätzeln fordert Berger ebenfalls einen Erhalt der dörflichen Strukturen. "Auch diese Vierteln sollen in die Bürgerbeteiligung mit einfließen", fordert der Politiker. Gerade hier ist geplant, Wohnhäuser zu errichten.

Von der jetzigen Diskussion ausgenommen ist das Projekt Zukunftshof des Standtentwicklungsgebiets Rothneusiedl. Hier gibt es eine zeitlich unbegrenzte Bausperre. Das heißt, dass es für dieses Gebiet keinen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan gibt.

Das Grätzel um die Kirche und Volksschule Oberlaa ist eine Schutzzone. Hier muss der dörfliche Charakter erhalten werden.
"Der Dorfcharakter im Süden Favoritens muss erhalten bleiben", so der Favoritner Gemeinderat Stefan Berger.

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