11.10.2014, 16:51 Uhr

Budapest - türkisch

Türbe Òbuda
Kaum jemand weiß, dass Buda die nördlichste Wallfahrtsstätte des Islams ist. Hier ist nämlich das Grab des Gül Baba, der von den Moslems hoch verehrt wird.
Gül Baba kam im 16.Jh. mit den türkischen Eroberern nach Ungarn, siedelte sich in Buda an und widmete sich weniger dem Kampf als der Poesie und der Rosenzüchtung. Daher sein Name: Gül Baba bedeutet "Vater der Rosen". Sein Grabtürbe ist ein Anziehungspunkt für alle Touristen, ein Hauch Orient in Budapest, noch dazu mit einem schönen Panoramablick.
Von den türkischen Bauten der 16.-17.Jh.-e sind in Budapest nur mehr wenige Bauwerke, darunter 2 Bäder übrig, die haben aber noch die originalen Marmorbecken, die Dampfkammern und von außen sichtbar die charakteristischen Kuppeln mit vielen kleinen Lichtöffnungen.
Ansonsten gibt es viele türkische Grabsteine; viele einzelne Steine, irgendwo mit eingebaut, hier und dort einen uralten Feigenbaum - und etwa 800 Wörter, die damals in die ungarische Sprache übernommen worden sind.
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