03.10.2014, 11:51 Uhr

GEFAHR IN VERZUG - Sicherheitsrisiko in den neuen Gelenkbussen der Wiener Linien

Schön sind sie ja allemal, die neuen Mercedes-Gelenkbusse der Wiener Linien. Technisch am letzten Stand, zeigt selbst deutsche Gründlichkeit im Innenbereich des Drehgelenks einen beachtlichen Mangel. Das Thema Personensicherheit ist hier gefragt, noch einmal überdacht zu werden.
Vielleicht hat man ja 'nur' darauf vergessen, die möglichen Gefahrenquellen auch an 'nassen' Tagen ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Dann wäre es wohl nicht passiert, blankes Metall ohne Rutschgummierung zu verwenden.

Schon mal im Regen mit der Linie 7A gefahren - alle Sitzplätze sind besetzt und auch in den Gängen gibt es keinen Stehplatz mehr? Warten Sie bitte auf den nächsten Bus und stellen Sie sich, trotz vorhandener Haltegriffe, nicht auf die Drehplatte.
Zwei junge Männer, eine Frau und ich hatten dort unsere Aufnahmeprüfung für den Circus Roncalli abgelegt. Anfahrten, Lastwechsel, Kurven und Bremsmanöver sind trotz bester Sohle nicht ohne Rutschattacken zu bewältigen - im schlimmsten Fall landen Sie auf dem Boden. Nun ja, so kommt man sich zwar schnell näher, aber auch ohne Gelenkszerrung wäre mir sicherlich etwas eingefallen die hübsche Dame, wenn gewollt, anzusprechen.

Werte Sicherheitsverantwortliche der Wiener Linien, hier ist ein dringender Handlungsbedarf gegeben, denn der Teufel schläft ja bekanntlich nur kurz und die 'kalte' Jahreszeit steht vor der Tür. Heute noch in der BZ könnte ein schwerwiegender Vorfall schon morgen den Weg in die Tageszeitungen finden.
Bodengummierungen sind nun wirklich kein Novum oder gar Luxus!

Ihr/Euer Norbs
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Judith Stöckl aus Favoriten | 03.10.2014 | 15:27   Melden
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Gerhard Singer aus Ottakring | 04.10.2014 | 21:40   Melden
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