12.09.2014, 08:39 Uhr

Unsere Kirche braucht Hilfe

Pfarrer Andreas Klein in der oberen rechten Sakristei: hier muss dringend saniert werden

Die Kirche Oberlaa leidet an den Spätfolgen der Erdbeben im Herbst 2012 und 2013.

Die 1744 erbaute Kirche ist die älteste in Favoriten. Sie wurden 1989 zwar saniert, nicht jedoch der obere Stock mit den beiden Sakristeien. Dort bröckelt nicht nur der Putz, auch die Decken fallen herunter.
"Das sind zwar nicht unmittelbare Folgeschäden der Erdbeben. Aber Wetter und Alter haben dem Gemäuer noch zusätzlich den Rest gegeben", erklärt Pfarrer Andreas Klein.

Risse an den Außenmauern

"Die Sanierungsarbeiten müssen dringend durchgeführt werden", bestätigt Pfarrgemeinderat Wolfgang Bauer. Er ist selbst Ingenieur und Statiker und weiß: Vor allem die Ostwand der Kirche braucht bald starke Unterstützung durch zwei geplante Metallspangen.
In diesem Bereich sind auch Teile des Gesimses abgebrochen, die Mauer hat einen tiefen Riss, den man auch im Kircheninneren, vor allem in den Nischen sehen kann.

Sanierung startet 2015

"Diese Seite ist bereits durch eine Absperrung gesichert, daneben ist ja die Schule", ergänzt Wolfgang Bauer. Die Sanierung hier wird Anfang 2015 erfolgen. Ebenso die Arbeit in den Sakristeien.
"Die Westseite hat ebenfalls Sprünge, aber die sind nicht so dramatisch." Deshalb wird dort erst in zwei Jahren saniert – aus Kostengründen. Die dringend anstehenden Malerarbeiten in der gesamten Kirche sind bis auf weiteres aufgeschoben. "Das wichtige zuerst!"

22.000 Euro fehlen noch

7.000 Euro hat die Erdbebenversicherung bezahlt, 10.000 stehen aus dem eigenen Pfarrdepot zur Verfügung. Die Ostfassade soll rund 35.000 Euro kosten, die Westseite dann 29.000.
"Mit der Erzdiözese wurde geklärt, dass jeweils ein Drittel die Pfarre selbst, eines die Erzdiözese und ein Drittel über Kredit an die Pfarre finanziert werden könnte. Das wären die rund 22.000 Euro, die noch fehlen. "Die Frage der Finanzierung wird unsere Pfarre in nächster Zeit dringend beschäftigen müssen und wir sind natürlich für jede Hilfe dankbar", so Pfarrer Andreas Klein.
Denn: Umso mehr die Pfarre selbst aufbringen kann, umso weniger Geld muss sie borgen und zurückzahlen. Wer helfen kann und will, meldet sich einfach bei Pfarrer Andreas Klein unter 017688 51 13 bzw. per Mail

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Bisho John Nelson aus Wieden | 03.10.2014 | 06:51   Melden
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