20.11.2016, 10:43 Uhr

Obdachlosen Winterhilfe: Ein offener Brief an Willi Resetarits („Ostbahnkurti“)!

Sehr geehrter Herr Willi Resestarits,

Eigentlich kann ich als Herausgeber des Liberalen Boten und Leiter der Christlich Liberalen nur hoffen, dass Sie dieses Schreiben nicht so wie zahlreiche Politiker/innen der ihnen nahestehenden Parteien SPÖ und GRUENE, die es vor Ihnen als billige Wahlkampfpropaganda ansahen und daher offensichtlich in Richtung dev/null, sprich Mistkübel, umgeleitet haben, betrachten, sondern das Sie den Ernst der Lage begreifen.

Der Grossteil der Politik scheint nämlich zum derzeitigen Zeitpunkt, im Gegensatz zur österreichischen Bevölkerung, die ist Wahlkampf müde, rein auf die Basis:

Alles was passiert handelt um den Kampf Alexander van der Bellen gegen Norbert Hofer

eingestellt zu sein.

Dabei übersehen sie häufig den Ernst der Lage:

Trotz der Tatsache nämlich, dass inzwischen sämtliche Flüchtlinge in sicheren Häusern untergebracht wurden und trotz der Tatsache, dass immer noch zahlreiche Gebäude die im Eigentum der Gemeinde Wien stehen, 3 alte Finanzämter, das Volkshilfehaus in der Laxenburgerstrasse, das Bundesasylamt in der selben Strasse, etc. leer stehen, hat man sich nämlich im heurigen Jahr wieder dazu entschlossen, die Altösterreicher mit Schlafsäcken auszustatten und in der Folge im Freien, derzeit zum Beispiel am Keplerplatz, übernachten zu lassen.

Gibt diesen also keine Chance zumindest den Winter in warmen, oder zumindest trockenen Räumlichkeiten zu überleben.

Ich kann also nur darauf hoffen, da man ja derzeit keine Hilfe von der Politik erwarten kann, dass Sie und einige Journalistenkollegen sich mit mir stark machen, um die leerstehenden und über den Winter nicht gebrauchten Häuser, ich glaube nicht, dass im heurigen Jahr noch eine grössere Flüchtlingswelle zu erwarten ist, ja noch nicht einmal aus Gründen der Förderung der Sanierung durch die EU es sinnvoll erscheint diese Häuser ungenützt zu lassen, aufzubekommen.

Ich glaube nämlich: Ein jeder einzelne Erfrorene ist einer zu viel.

Finden Sie nicht?

Hochachtungsvoll

Hans-Georg Peitl
Bundesobmann der
Christlich Liberalen
und
Herausgeber
Zum Liberalen Boten
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Alfred Kafka aus Penzing | 20.11.2016 | 19:01   Melden
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