10.10.2014, 12:08 Uhr

Budapest

Verspielte Festbeleuchtung der Akademie der Wissenschaften
In der Luftlinie sind es bloß 214 km von Wien nach Budapest, mit dem Auto 243 km. Da es viel zu sehen gibt, sollte man mindestens 3 Tage für einen Ausflug einplanen.

Das Stadtgebiet war schon von den Kelten besiedelt. Sie schätzten die Donau und wohl auch die zahlreichen Warmwasserquellen, die meisten mit Heilwirkung. Sie nannten den Ort Ak Ink, was "gutes Wasser" bedeutet. Daraus wurde in der Römerzeit Aquincum. Aquincum war eine Grenzstadt; im 1. Jh. v. Chr. gab es darin ein Forum, 2 Amphitheater und alles, was die Bevölkerung - vor allem abgerüstete Soldaten mit ihren Familien - brauchte. Heute kann man das im Freilichtsmuseum besichtigen.

In den letzten 1000 Jahren waren 3 Städte hier, Altbuda (deutsch Ofen, warum, das ist eine eigene Geschichte), Buda und Pest. Diese 3 vereinigten sich erst 1873 zu Budapest. Seit dem gab es eine stürmische Urbanisierung, mit tragischen Rückschlägen infolge der Tragödien des 20.Jh.-s.
Die heutige Entwicklung ist etwas gelähmt, die eher liberalen Bürger der Großstadt haben ständig Konflikte mit der nicht urban und nicht liberal ausgerichteten Orban-Regierung. Daher ist die Stimmung vielfach gedrückt, trotzdem gibt es hochinteressante Orte, zauberhafte Ecken und anziehende Plätze in Budapest. Die Fotos zeigen bloß eine kleinen Einblick.
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