Bildungstag
Bildungstag in Gnesau: "Leben am Hof ist ein Miteinander!"

Die Devise des Bildungstages in Gnesau: Mut Neues zu beginnen und sich seiner Stärken bewusst zu werden
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In der Gemeinde Gnesau fand der Bildungstag 2019 der Landwirtschaftskammer Kärnten (Bezirksstelle Feldkirchen) statt.

GNESAU. Die Landwirtschaftskammer Kärnten, Außenstelle Feldkirchen, hatte die Trainerin für Wirtschafts- und Sozialkompetenz Christine Hackl als Referentin zum unternehmerischen Bauern- und Bäuerinnen-Treff unter dem Titel „Arbeiten mag ich – Erfolg lieb ich“ eingeladen. Im Kultursaal wurden die Besucher persönlich von Bürgermeister Erich Stampfer und Bildungsreferentin Sonja Jankl empfangen. Sie erhielten Einblick in die Nockberge-Gemeinde und waren begeistert von den zwei bäuerlichen Familien aus der Gemeinde, welche im Interview mit Lebenswirtschaftsberaterin Monika Huber vom Erfolg im bäuerlichen Alltag berichteten.

Viel Arbeit heißt nicht Erfolg

Rund 130 Bäuerinnen und Bauern aus dem Bezirk Feldkirchen sowie zahlreiche Ehrengäste lauschten dem Festreferat der Lebensberaterin Christine Hackl. Sie informierte über erfolgsentscheidende Faktoren. Zentral dabei war der Gedanke, dass sich Bäuerinnen und Bauern stärker als Unternehmer betrachten sollten.
"Dazu braucht es entsprechendes Wissen und einen klaren Fokus. Nicht immer führt viel Arbeit auch zum Erfolg. Es geht darum, an der richtigen Stelle das Richtige zu tun“, erklärt Hackl. "Es gibt in der Tat goldene Regeln, die Erfolg quasi unverhinderbar machen. Man kann das lernen, wie lesen und schreiben", betont Christine Hackl. „Raus aus der Opferrolle" – diese Botschaft gab die wortgewandte Referentin den Frauen und Männern mit. Sie appellierte an alle zu lernen, Verantwortung zu übernehmen und die Macht nicht an andere abzutreten.

So ist das Hofleben

Ein Höhepunkt war der Auftritt von Familie Steiner-Petutschnig und Familie Obereder. Es gibt viele innovative Betriebe in Kärnten und einiges haben diese gemeinsam: Zusammenhalt in der Familie. Simon Steiner hob die Rolle der Bäuerin als „wichtige Säule“ in der Landwirtschaft hervor und den Mut zum Tun, Neues wagen. Dieter und Alexander Obereder vom "Bioei" berichtete von persönlichen Stärken der Familienmitglieder am Hof.
Schon Viktor Frankl sagte „Wofür ist das eine Gelegenheit“

Musik als Auflockerung

Musikalisch umrahmt wurde der Tag mit Katharina und Josef Zwatz auf der Steirischen und auf der Gitarre.
Unter den Ehrengästen waren die Kammerräte der Landwirtschaftskammer Kärnten Vzbgm. Siegfried Huber und Vzbgm. Markus Prieß, Bürgermeister Erich Stampfer mit Gattin Beatrice, Bürgermeisterin Annegret Zarre , Vizebürgermeister Markus Jankl sowie die Bildungsreferentinnen des Bezirkes mit der Bezirkssprecherin Monika Mitter.

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Zur Sache

Wer als Bäuerin oder Bauer die Arbeit nicht mag, wird es wohl nicht lange auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aushalten. Es ist immer und viel zu tun. Wie wird man aber erfolgreich?
Sicher ist, jeder definiert Erfolg für sich anders und das ist auch gut so.
Fakt ist aber auch, wir Menschen brauchen Erfolg wie die Luft zum Atmen, egal wie man ihn definiert. Niemand sagt uns, wie das so geht mit dem Erfolg, oftmals sehen wir andere, die scheinbar ein Rezept kennen, um sowohl privat, als auch geschäftlich erfolgreich zu sein.

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