Naschobst
Bin zum Naschen in meinem Garten – jetzt Beerensträucher pflanzen

Signe Fischer-Teuffenbach: Erdbeeren dürfen in einem Naschgarten nicht fehlen.
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  • Signe Fischer-Teuffenbach: Erdbeeren dürfen in einem Naschgarten nicht fehlen.
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Nicht nur Blumen sorgen im Sommer für Farbtupfer im Garten. Immer beliebter werden Beerensträucher. 

STEINDORF. Naschen ganz ohne Reue und das noch dazu im eigenen Garten. Diesen Traum erfüllen sich viele Gartenbesitzer, indem sie Beerensträucher oder Beerenpflanzen setzen.
Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Co. sind nicht nur eine willkommene Abwechslung, sie sind auch äußerst wohlschmeckend, haben viele Vitamine und wertvolle Inhaltsstoffe, die unserem Körper gut tun. Und das Wichtigste: Die Beeren schmecken köstlich und man weiß, wo sie gewachsen sind und kann sie zum richtigen Zeitpunkt ernten.

Pflanze des Jahres

Diesen Trend hat Signe Fischer-Teuffenbach von der Baumschule Teuffenbach bereits im Vorjahr registriert. "Unter dem Titel Super Food sind heimische Beeren in aller Munde", weiß Fischer-Teuffenbach. "Dem wird auch mit der Pflanze des Jahres Rechnung getragen. Diese heißt Heidelbert. Es handelt sich um eine reichtragende Heidelbeersorte mit mittelgroßen, hellblauen Früchten, die selbstbefruchtend ist. Es ist daher nicht zwingend notwendig eine zweite Sorte zu setzen. Zur Erhöhung des Fruchtertrages wird jedoch empfohlen zwei Pflanzen zu setzen. Heidelbert ist auch für den Anbau im Topf geeignet." 
Heidelbert wird, wie auch alle anderen Beerensträucher vorzugsweise im Frühling oder im Herbst gepflanzt. Gerade Heidelbeeren gelten als Moorpflanzen und benötigen, um sich voll entfalten zu können, sauren Boden.

Bunte Vielfalt

Neben den Heidelbeeren zählen aber auch Him- und Brombeeren oder Ribisel zu den sommerlichen Gaumenfreuden. "Die Beeren schmecken pur, einfach vom Strauch gepflückt, versüßen jeden Nachtisch und können in Form von Saft oder Marmelade einen Hauch von Sommer in die Wintermonate zaubern", gibt die Garten-Expertin zu bedenken.
"Nicht vergessen sollte man auch auf die heimliche Königin der Beeren: Die Erdbeere. Hier gibt es eine Vielzahl von Sorten und viele davon eignen sich auch für das Balkonkisterl. Wer Obstbäume im Garten hat, kann die Erdbeerpflanzen als sogenannte Baumscheibe rund um den Baum pflanzen."
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Himbeeren benötigen – wie alle Beeren – viel Sonne. Ein luftiger Standort, an dem Blätter und Früchte nach Regen gut trocknen, sorgt für gesunde Pflanzen. Himbeeren sind selbst-unverträglich – Himbeeren nicht dorthin pflanzen, wo schon früher Himbeeren waren. Der Boden soll humusreich und wasserdurchlässig sein.

Himbeeren jeweils vor der Blüte im Frühjahr und nach der Ernte im Herbst mit biologischem Dünger düngen.
Schnitt: Sommerhimbeeren tragen an Trieben aus dem Vorjahr, dem zweijährigen Holz. Man muss die jungen, beerenlosen Triebe stehen lassen, weil an ihnen im nächsten Jahr Früchte wachsen. Jene Triebe, an denen Beeren waren, schneidet man nach der Ernte bodennah zurück. Herbsthimbeeren tragen am einjährigen Holz. Bei ihnen werden alle Triebe im Spätherbst oder Frühjahr bodennah abgeschnitten.

Gärtner-Tipp: Gesunde, abgeschnittene Triebe als Winterquartier für Nützlinge im Beet lassen.

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