Biosphärenpark Nockberge: Die Biodiversität hat Vorrang

Wandern in den Nockbergen soll auch in Zukunft für jedermann möglich sein. Es gilt einfache Spielregeln einzuhalten

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EBENE REICHENAU. Die Region, Biosphärenpark Nockberge, ist touristisch gesehen sowohl im Sommer als auch im Winter sehr attraktiv. "Jedoch schrecken wir nicht vor der großen Herausforderung, die Balance zwischen schützen und nützen zu halten, zurück", betont der Leiter des Biosphärenparks Nockberge Dietmar Rossmann.

Auf dem richtigen Kurs

Der Biosphärenpark stellt ein vernetztes Ökosystem mit hoher Artenvielfalt dar, das neben der Tier- und Pflanzenwelt vor allem die Land- und Almwirtschaft prägen und zusammen zur Kulturlandschaft Nockberge machen. Beim Projekt „Wildökologische Grundlagenerhebung im Biosphärenpark Nockberge“ handelt es sich um einen partizipativen Prozess, in den alle betroffenen Interessensgruppen eingebunden werden. "Auf freiwilliger Basis mit Grundbesitzern und mit Unterstützung eines Wildökologen, werden die sensiblen Lebensräume verschiedener Tierarten erhoben und parallel dazu die genutzten Routen und Räume der Freizeitnutzungen dargestellt", so Rossmann.

Zukunft fest im Blick

"Von Beginn an versucht man Interessierte und Beteiligte miteinzubinden und gemeinsam mit Vertretern von Grundbesitzern, Behörden, Tourismus, Gemeinden, Naturschutz, Alpenverein, Naturfreunden und Jägerschaft das Projekt abzustimmen und Lösungen zu finden."
Bei der Umsetzung des Projekts werden die erwarteten Ziele punktgenau verfolgt.
Die Hauptthemen lauten wie folgt: Die Störung der Wildtiere und deren Lebensräume zu vermeiden bzw. zu minimieren. Verstärkte Bewusstseinsbildung für den selbstverantwortlichen Umgang mit sensiblen Lebensräumen. Konfliktvermeidung durch Informationsaustausch mit allen Beteiligten und Partnern.

Langzeit-Auswirkungen

"Dabei liegen die Schwerpunkte hauptsächlich in den Bereichen Sommer- und Winter-Bergsport", erklärt Rossmann. "Den dort angesiedelten, heimischen Tierarten – Steinhuhn, Gamswild, Birkhuhn, Rotwild, Schneehuhn und Auerhuhn – wird dabei besondere Aufmerksamkeit geschenkt."
Ganz im Sinne der langfristigen Entwicklung des Biosphärenparks Nockberge und dessen Managementplan stehen die Weiterentwicklung von naturschutzkonformen Freizeitangeboten sowie die Verbesserung der Ökosysteme. Dazu wurden gut erreichbare Meilensteine, insbesondere in Natur-, Landschafts- und Artenschutz, gesetzt.

Zur Sache

Mit dem Projekt sollen Biosphärenpark-Besucher informiert werden, wie sie durch entsprechendes Verhalten die Biodiversität und Lebensräume schützen können.
Ansprechpartner: Josef Monz, Joachim Gfreiner, Dietmar Rossmann
Termin: 08. August, 19.30 Uhr, Nockstadl, Ebene Reichenau

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