Beratung
"Die Entscheidungen treffe nicht ich!"

Daniela Vaschauner empfiehlt auch nach Therapien am Ich zu arbeiten und sich nicht davor zu scheuen Hilfe zu suchen
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Daniela Vaschauner, Klinische & Gesundheitspsychologin, registriert mehr Druck nach der Urlaubszeit.

FELDKIRCHEN (fri). Die klassische Ferien- und Urlaubszeit ist vorbei. Jetzt heißt es wieder jeden Tag ab in die Schule, ab zur Arbeit. Für viele Menschen wird der Alltag allerdings immer mehr zur Belastung. Es gibt viele Dinge, die erledigt werden müssen, keinen Aufschub dulden und der Druck von außen steigt ebenfalls stetig an. 

Druck steigt

Die Klinische und Gesundheitspsychologin Daniela Vaschauner erlebt eben diese Phänomene täglich in der Realität. Sie führt in der Ordination der Gynäkologin Bettina Hernegger in der Feldkirchner Paracelsusstraße eine Praxis und ist in der Mädchen-, Frauen- und Familienberatung "Lichtblick" in Feldkirchen tätig. "Wenn die Routine wieder einkehrt, steigt der Druck", sagt die Psychologin. "Kinder, aber auch Erwachsene sind davon gleichermaßen betroffen. Zu den Anforderungen, die man an sich selbst stellt, kommen noch die Belastungen von außen – oft in Form von sozialen Medien und Netzwerken oder Spielen – hinzu. Alles zusammen führt dann zu einem massiven Bahnverlust."

Schwellen abbauen

Wenn zu den seelischen Symptomen, die sich in Anspannung, Antriebslosigkeit, negativer Energie, Verstimmung, Unruhe, Schlaflosigkeit, ... äußern können, auch noch körperliche Beschwerden kommen, ist es allerhöchste Zeit sich Hilfe zu suchen. 
"Nach wie vor ist die Hemmschwelle sich an einen Therapeuten zu wenden groß. Allerdings ist mit diesem Schritt schon eine Hürde genommen", sagt Vaschauner. "Ich versuche mir in einem Erstgespräch zuerst einmal ein Bild von der betroffenen Person zu machen. Erst dann wähle ich die passende Art der Therapie aus."
Gute Erfahrungen hat sie mit der Hypnotherapie (klinische Hypnose) und EMDR (Traumtherapie) gemacht. "Gerade Kinder sprechen auf die Hypnotherapie gut an. Je nach Alter wird diese oft in spielerischer Form eingesetzt. Und es ist wichtig, dass auch das familiäre Umfeld die Behandlung mitträgt und Bezugspersonen zu Verhaltensänderungen bereit sind. Denn Kinder brauchen natürlich Strukturen und Regeln, an denen sich sich festhalten und orientieren können, um im Gleichgewicht zu bleiben."

Arbeit am Ich

Erwachsene und Jugendliche hingegen können selbst ihre Entscheidungen treffen und versuchen eine Therapie mit Lebensumstellung in geordnete Bahnen zu lenken.
"Eine Behandlung ist nicht mit einigen Sitzungen abgeschlossen. Es ist tägliche Arbeit an sich selbst und man muss bereit sein, Umstände, die sich negativ ausgewirkt haben, zu ändern und ehrlich zu sein."
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Zur Sache

Milton Erickson gilt als Begründer der klinischen Hypnose (Hypnotherapie). In der klinisch- und gesundheitspsychologischen Beratung und Behandlung kann man mit dieser lösungs- und ressourcenorientierten Form der Kurzzeitbehandlung (max. 10 - 12 Sitzungen) sehr gute Erfolge erzielen. Es besteht keinerlei Zusammenhang mit den weit verbreiteten Showhypnosen.

EMDR – Eye Movement Desensitization and Reprocessing:
Effiziente Bearbeitung von traumatischen Erlebnissen, zur Behandlung von Angst- und Selbstwertstörungen, Panikattacken, Phobien und Leistungsblockaden, Trauerarbeit und ähnlichen Symptomen. Die Wirksamkeit von EMDR ist wissenschaftlich nachgewiesen.

Weitere Information:
www.daniela-vaschauner.at, Tel. 0676/90 39 336.

Autor:

Isabella Frießnegg aus Feldkirchen

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