Osterjause
Die etwas andere Osterjause

Singersongwriter, Musikproduzent und Vegetarier Markus Wutte; WUTTE live: am 28. April, 15 Uhr, Schloss Albeck
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  • Singersongwriter, Musikproduzent und Vegetarier Markus Wutte; WUTTE live: am 28. April, 15 Uhr, Schloss Albeck
  • Foto: Jürgen Jauth
  • hochgeladen von Christian Lehner

Wie schwer ist der Verzicht auf den Osterschinken für Vegetarier bei der Osterjause?

STEINDORF, FELDKIRCHEN (chl). Die Osterjause ist in Kärnten die wahrscheinlich wichtigste Mahlzeit im Jahreslauf. Osterschinken und Co. landen aber nicht auf jedem Brettl. "Ich esse bei der Osterjause, was ich das ganze Jahr über auch esse", fasst der gebürtige Steindorfer Singersongwriter, Musikproduzent und Vegetarier Markus Wutte seine Gepflogenheiten zu Ostern zusammen. "Meine Schwiegermutter hat extra Käse für mich im Weihkorb, und meine Mutter Fisch", erzählt er. Denn Wutte ist nur "halber" Vegetarier, nämlich Pescetarier, das heißt: Bei ihm kommt regelmäßig Fisch auf den Tisch.

Veggie-Schinken?

Von Wurst- oder Fleischersatzprodukten hält er – auch zu Ostern – nichts. "Diese Ersatzprodukte aus Soja oder Tofu sind nicht meins. Ich habe aufgehört, Fleisch zu essen, weil ich gemerkt habe, dass es mir nicht gut tut. Und diese Ersatzprodukte schmecken mir nicht und tun mir ebenfalls nicht gut."
Am 28. April, 15 Uhr, präsentiert Markus Wutte sein neues Projekt "Wutte" gemeinsam mit dem Tiroler Schlagzeug-Virtuosen Werner Groisz: Auf Schloss Albeck bringen die beiden – unplugged - Songs der beiden aktuellen Alben und einige Kostproben aus dem neuen, ersten gemeinsamen Album, das noch vor dem Sommer erscheint. Zu hören wird dabei auch die Vorabsingle "Herz und Seel" sein (www.mwsound.at, www.schloss-albeck.at).

Aus ethischen Gründen

Schon seit 29 Jahren ist Sabine Hartlieb Vegetarierin - "aus ethischen, also aus Tierschutz-Gründen", erklärt sie. Hartlieb hat Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Sprachen sowie Sozial- und Integrationspädagogik studiert. Im letzteren Bereich hat sie sich auf den Pferdebereich mit Reitpädagogik und Therapeutischem Reiten spezialisiert; als Sprachwissenschaftlerin arbeitet sie als Lektorin und Korrektorin.
"Seit einigen Jahren haben wir bei uns am Moorhof eigene Hennen und damit eigene Eier. Aus Zeitgründen gehen meist meine Mama und meine Oma zur Speisensegnung. Für mich sind da immer auch Kren, Reindling, Käse und auch Radieschen im Weihkorb", berichtet Hartlieb.
Gesegnete Palmkätzchen sollen auch hier den Hof schützen.

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