Eine Software hilft bei FF-Einsatz

f>Übergabe der Tablets im Rüsthaus der FF St. Ulrich. Die technische Ausstattung soll Erleichterung bei Einsätzen bringen
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ST. ULRICH (fri). Feuerwehr-Einsatz! Das bedeutet für die Florianis möglichst schnell zum Einsatzort zu kommen. Oft sehen sie erst dort, was sie erwartet und müssen die Vorkehrungen für ihren Einsatz treffen. "Mit Hilfe der Tablets sollte es nun eine Erleichterung für die Feuerwehrmänner geben", schildert Feuerwehrreferent StR Herwig Tiffner (FPÖ) anlässlich der Übergabe. Die Tablets sind alle mit einer speziellen Software ausgestattet. Diese wurde von Feuerwehrmännern in Salzburg unter Mitarbeit von Gemeindefeuerwehrkommandant Stv. Horst Blaha entwickelt.

Von Florianis für Florianis

"Die Feuerwehren haben nun dieses technische Hilfsmittel erhalten", so Tiffner. "Unmittelbar nach der Alarmierung sind die entsprechenden Daten auf dem Tablet, das im Fahrzeug des Einsatzkommandanten sein wird, vorhanden. Dort ist nicht nur der exakte Wegplan ersichtlich, sondern auch wo andere Feuerwehrautos sind oder Hydranten für die Wasserentnahme zur Verfügung stehen." Rund ein Viertel aller Kärntner Feuerwehren seien bereits mit dieser modernen Software unterwegs und die Rückmeldungen wären durchwegs positiv.

Achtung: Hochspannung

Ein weiterer großer Vorteil, der wesentlich zur Erhöhung der Sicherheit der freiwilligen Helfer beiträgt, ist, dass auf die Photovoltaik-Anlagen, die sich am Dach betroffener Objekte befinden, hingewiesen wird. "Photovoltaik-Anlagen bergen für uns Feuerwehrmänner immer ein Risiko, denn wir haben es hier mit Hochspannung zu tun. Im Zweifelsfall gilt es immer die bekannten Sicherheitsabstände einzuhalten", erklärt Gemeindefeuerwehrkommandant Hartwig Hainzer. "Wenn wir im Vorfeld die exakten Informationen haben, erleichtert das unsere Arbeit und steigert zugleich die Sicherheit."

Zur Sache

Tablets wurden angekauft. Die Software wurde von Feuerwehrmännern entwickelt und kostenlos zur Verfügung gestellt. Weitere Adaptierungen sind angedacht.
Kosten:3.600 Euro, davon 1.500 Euro Stadtgemeinde Feldkirchen. Der Rest wird von den Feuerwehren selbst finanziert.
Feuerwehrenim Bereich der Stadtgemeinde Feldkirchen: FF Feldkirchen, FF St. Ulrich, FF Poitschach, FF Tschwarzen, FF Waiern, FF Glanhofen, FF Radweg, FF St. Martin

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