Erlebnis "Burg": Glanegg wird in allen Bereichen zugänglich

Die gesamte Burg soll bald öffentlich zugänglich sein
  • Die gesamte Burg soll bald öffentlich zugänglich sein
  • Foto: Burg Glanegg
  • hochgeladen von Isabella Frießnegg

GLANEGG. Die Burg Glanegg, ehemals drittgrößte Wehranlage Kärntens, erfährt jetzt im Rahmen des LEADER-Projektes „Triangulum“ ihre letzte Ausbaustufe und wird damit im gesamten Bereich für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Künftig werden auch Kooperationen mit Italien und Slowenien forciert.

Revitalisierung seit 1997

1996 pachtete die Gemeinde Glanegg die Burgruine von den heutigen Besitzern, der Familie Zwillink und übergab das Kulturgut 1997 dem „Burgverein Glanegg“ zur Revitalisierung. Seither ist um das alte Gemäuer viel geschehen. Nahezu die gesamte Anlage ist mittlerweile zugänglich und wird für Veranstaltungen genützt - ob bei Festivitäten, Feiern im mittelalterlichen Stil oder auch bei Hochzeiten. Der „Burgverein Glanegg“ ist schon seit 20 Jahren äußerst engagiert bei der Revitalisierung und organisiert auch immer wieder Veranstaltungen auf der Burg.

Letzte Ausbaustufe

Beim LEADER-Projekt Triangulum handelt es sich nun sozusagen um die letzte große Ausbaustufe. Damit wird die gesamte Burg äffentlich zugänglich gemacht!
Im Rahmen des von LEADER geförderten Projektes wird jetzt der älteste Bereich, sowie die Kapelle revitalisiert: Dabei handelt es sich um die Peter und Paul Kapelle mit Turm, das Untergeschoss und Gewölbe des Herrenhauses – Palas, sowie um den gemeinsamen Zugang.
„Wir als Gemeinde hatten schon immer großes Interesse daran, die Burg zu revitalisieren und öffentlich zugänglich zu machen“, betont Guntram Samitz, Bürgermeister der Gemeinde Glanegg. „Es freut mich sehr, dass bereits zahlreiche tolle Veranstaltungen auf der Burg stattgefunden haben und dass die Burg nun bald vollständig revitalisiert ist. Mit den vermehrt stattfindenden Veranstaltungen wird auch ein Schritt in Richtung Selbsterhaltung gesetzt“.

Das „Dreieck“

Warum eigentlich der Name Triangulum, also „Dreieck“?
Weil die Gemeinde Glanegg partnerschaftliche Beziehungen zu den beiden Gemeinden Cassako (bei Udine) und Loska Dolina (Slowenien) pflegt. Durch das Triangulum sollen interregionale Aktivitäten entfacht werden. Die Burg soll als Kultur- und Veranstaltungszentrum mit Präsenz aus Italien und Slowenien Fremdenverkehrsimpulse setzen und Treffpunkt zur Anbahnung wirtschaftlicher Kontakte mit diesen Regionen sein. Die Partner im Dreieck Italien- Slowenien-Kärnten sollen auf der Burg Glanegg Ausstellungsräumlichkeiten zur Präsentation ihrer eigenen Region zur Verfügung haben. Darüber hinaus sollen die Menschen ihr Kulturgut und ihre Werte bei Veranstaltungen und Festen auf der Burg vermitteln und austauschen.

"Gaudium" auf der Burg

Ein Vorstoß in diese Richtung ist etwa das „GAUDIUM AufGlanegg“, welches jährlich Ende Juni stattfindet und bei dem auch Partner aus Italien und Slowenien auf Burg Glanegg vertreten sind.
„Mittelkärnten ist eine Region mit zahlreichen Burgen, Schlössern und historischen Kulturgütern, die ein Anziehungspunkt für Einheimische und auch für Touristen sind“, sagt Andreas Duller, Geschäftsführer der Tourismusregion Mittelkärnten. „Infolge der vermehrten Aktivitäten rund um das Trianlulum wird es auch zu einer weiteren Steigerung des Bekanntheitsgrades unserer Region kommen – ein tolles Projekt“.

Tipp:
Auf Burg Glanegg findet am Samstag, den 1. Juli ab 15 Uhr das Mittelalterfest „GAUDIUM auf Glanegg“ unter dem Motto: „1 2 3 Zauberei“ statt. Ein Spektakel für die ganze Familie mit mittelalterlichem Handwerk, Zaubershows u. v. m!
Info: www.burg-glanegg.at

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