First Responder: rund um die Uhr erreichbar

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Bei Hitze steigt die Unfallgefahr, das
Risiko für Unfälle ist höher, die Einsatzkräfte sind gerüstet.
Wir freuen uns über den Sommer, doch die heiße Jahreszeit bringt nicht nur Positives mit sich. Mit den höheren Temperaturen steigt auch das Unfallrisiko, bei Hitze passieren mehr Freizeit- und Arbeitsunfälle, auch Unfälle im Straßenverkehr nehmen zu.

Einsatzkräfte sind gerüstet
"Im Sommer steigt die Zahl der Einsätze", erklärt Rettungssanitäter Peter Gruber, der auch First Responder ist. First Responder (Erstversorger) sind Mitarbeiter aus dem Rettungsdienst, die ehrenamtlich auch außerhalb ihrer Dienstzeit parallel zum Rettungsdienst alarmiert werden. First Responder sind Helfer vor Ort, die zu Hause alarmiert werden, wenn sie gegenüber dem Rettungsdienst einen Zeitvorsprung haben.
Ihre Aufgabe ist es, im Notfall die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes, eines praktischen Arztes oder des Rettungsdienstpersonals durch qualifizierte Erste Hilfe zu überbrücken, der Leitstelle konkrete Informationen über die vorgefundene Notfallsituation mitzuteilen und bei Bedarf auch den Notarzt oder Rettungshubschrauber einzuweisen. Sie sind mit einem Notfallrucksack und einem Defibrillator ausgestattet, der ihnen ermöglicht, qualifizierte Ersthilfe zu leisten. Da die First Responder diese Aufgabe ehrenamtlich in ihrer Freizeit übernehmen, kommen sie bei einem Notfall mit ihrem Privat-PKW zum Einsatzort und tragen im Einsatz einen Überwurf mit der Aufschrift "First Responder", ähnlich einer Warnweste.

Viele prägende Erlebnisse
Seit 16 Jahren ist der 36-jährige Zimmermeister beim Roten Kreuz freiwilliger Mitarbeiter als Rettungssanitäter und hat natürlich schon einiges erlebt. "Schlimm sind immer Notfälle mit Kindern", so Gruber, der selbst Vater von zwei Söhnen ist. Aber man erinnert sich sehr gern an die schönen Erlebnisse, wie zum Beispiel eine Geburt im Rettungswagen, bei der alles gut geht. "Und es freut mich immer wieder, wenn man die Dankbarkeit der Menschen spürt, denen man hat helfen können".

Retten liegt in der Familie
Zur Rettung ist Gruber über seinen Vater gekommen, der selbst Rettungssanitäter war, und auch seine Frau hat Gruber bei der Rettung kennen gelernt, sie ist ebenfalls Rettungssanitäterin. Von ihr hat er den First Responder vor sechs Jahren übernommen, als sie in Karenz ging.

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